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Die SPL1 musste sich am Sonntag in der SPL-Finalrungde auswärts bei Yellow Winterthur mit 26:34 (12:18) geschlagen geben. Trotz engagierter Phasen und individueller Lichtblicke konnten die Zugerinnen den Rückstand aus der ersten Halbzeit nicht mehr wettmachen. Positiv bleibt: Im Rennen um den letzten Playoffplatz bleibt die Ausgangslage unverändert, da auch die direkte Konkurrenz patzte.
Die Partie begann aus Sicht der Zugerinnen verhalten. In der Offensive fehlte zunächst die Durchschlagskraft während Winterthur seine Chancen konsequenter nutzte und früh vorlegte. Mitte der ersten Halbzeit kämpften sich die Zugerinnen jedoch zurück: Nach mehreren starken Defensivaktionen verkürzte Kreisläuferin Lynn Schürmann in der 11. Spielminute auf 6:7. In dieser Phase schien das Momentum auf Zuger Seite zu kippen, ehe ein Team-Time-out der Gastgeberinnen den Lauf stoppte und Winterthur wieder davonzog.
Bis zur Pause wuchs der Rückstand auf sechs Tore an (12:18), was sich letztlich als zu grosse Hypothek erwies.
Pietrasik und Tschamper übernehmen Verantwortung
Im Angriff lag viel Verantwortung auf den Schultern von Rückraumspielerin Ewa Pietrasik. Die Topskorerin erzielte sechs Treffer und durchbrach früh die Marke von 100 Saisontoren in der Meisterschaft. Auch Joline Tschamper zeigte mit ebenfalls sechs Toren Einsatz und Abschlussstärke. In der zweiten Halbzeit variierte der LK Zug sein Angriffspiel vermehrt über die Mitte, wodurch zusätzliche Chancen erarbeitet wurden.
Dennoch gelang es nicht, den Abstand entscheidend zu verkürzen. Winterthur hielt das Tempo hoch und setzte sich bis zum Schlusspfiff mit 34:26 durch.
Konkurrenz bleibt in Reichweite
Trotz der Niederlage gibt es für die Zugerinnen auch eine positive Nachricht: Die Spono Eagles verloren ihrerseits deutlich gegen GC Amicitia Zürich. Damit bleibt der Abstand im Kampf um den letzten Playoffplatz unverändert. Beide Teams liegen weiterhin hinter den Top-3 zurück, duellieren sich jedoch direkt um Rang vier.
Für den LK Zug geht es am 25. Februar weiter mit einem Auswärtsspiel gegen den Tabellenführer GC Amicitia Zürich. Realistischer erscheinen die Chancen im darauffolgenden Zentralschweizer Derby am 1. März, in dem wichtige Punkte im Playoffrennen vergeben werden.
