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Der beste Kiosk der Liga - Dank Esthi "Esthi" Stutz

Der Kiosk gehört an Heimspielen des LK Zug einfach dazu und über viele Jahre war er untrennbar mit Esther "Esthi" Stutz verbunden. Nun steht im Hintergrund ein Wechsel an, denn Esthi möchte ihr Engagement deutlich reduzieren. 

Seit wann Esthi Stutz den Kiosk führt, kann sie selbst nicht genau sagen: "Schätzungsweise 20 Jahre." Der Einstieg kam über ihre Töchter, die schon früh mit Handball begonnen hatten. Dadurch war sie regelmässig in Hallen unterwegs und stellte fest, dass es besser geht. "Das auswärtige Kioskangebot war schlecht und das wollte ich in Zug besser machen." Gleichzeitig sei es ihr wichtig gewesen, sichaktiv im Verein einzubringen. 

Mit den Jahren wurde aus dieser Idee eine zentrale Aufgabe im Vereinsalltag. Esthi organisiert den gesamten Kioskbetrieb – von der Planung bis zum letzten Handgriff nach Spielende. „Zuerst einmal müssen alle  Lebensmittel, Getränke und die Kasse vorhanden sein.“ Am Spieltag selbst verteilt sie die Aufgaben, hilft bei den Vorbereitungen und steht oft selbst am Grill und macht die leckeren Tortillas. Und wenn die Halle langsam leer wird, geht die Arbeit für sie noch weiter:„Nach dem letzten Spiel bin ich fürs Aufräumen der Küche und dem Abräumen des Kiosks verantwortlich.“

Ein Heimspieltag beginnt dabei nicht erst mit dem Anpfiff. Bestellungen werden bereits Tage vorher gemacht, Einkäufe erledigt, alles vorbereitet. Am Spieltag ist sie mehrere Stunden vor Ort und bleibt oft bis spät abends. „An vollen Spieltagen kann es sein, dass ich 12 bis 14 Stunden anwesend bin.“

Was sie über all die Jahre motiviert hat, sind vor allem die Menschen. „Ich habe viele tolle Menschen und Spielerinnen kennengelernt“, erzählt sie. Die Halle sei für sie auch immer ein sozialer Treffpunkt gewesen. Besonders geblieben sind ihr die vielen positiven Rückmeldungen: „Viele Gegnermannschaften und deren Eltern sagen, dass sie am liebsten nach Zug kommen, weil wir so feine Tortillas und ein grosszügiges Angebot haben.“ In der Handballszene habe sich der LK Zug damit einen Namen gemacht – „darauf bin ich schon etwas stolz.“

Ganz ohne Herausforderungen ging es aber nicht. Vor allem die Planung sei anspruchsvoll: „Die grösste Herausforderung ist die Berechnung des Angebots, das heisst was und wieviel an welchem Spieltag angeboten werden soll.“ Spielplan, Tageszeit, Ferien oder Wetter – alles spiele mit hinein.

Für die Atmosphäre in der Halle ist der Kiosk für sie ein wichtiger Bestandteil. „Extrem wichtig. Wenn sich die Besucher gut verpflegen können, kommen sie auch gerne.“

Nun möchte Esthi etwas kürzertreten – ganz loslassen aber noch nicht, dies weil während der laufenden Saison noch kein Nachfolger gefunden worden ist. Geplant sei eine neue Organisation mit mehreren Tagesverantwortlichen. 

Sie selbst bleibt Teil davon, wird aber deutlich weniger Einsätze übernehmen. Ausschlaggebend dafür ist vor allem ihr Privatleben: „Meine drei Enkelkinder, welche ich regelmässig hüte. Mit ihnen möchte ich viel Zeit verbringen.“ Dazu kommen ihr Job und ihre eigenen Aktivitäten. Oder wie sie es selbst sagt: „Es ist für mich aus zeitlichen Gründen nicht mehr möglich, den Kiosk so weiterzuführen wie bisher und zudem werde ich auch nicht jünger…“

Für ihre Nachfolge hat sie eine klare Vorstellung: „Etwas Flair für die Küche, Freude für Vereinstätigkeit, Freude im Umgang mit Menschen – und es ist sicherlich von Vorteil, wenn man den Handballsport liebt.“

Der LK Zug sucht dich! Wer Lust hat, das Kiosk-Team mitzugestalten und einen wichtigen Teil der Heimspielatmosphäre zu übernehmen, darf sich sehr gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. melden.