Die SPL1 gewinnt auswärts beim HV Herzogenbuchsee mit 38:32 und holt sich in der Finalrunde zwei wichtige Punkte im Kampf um einen Platz im Playoff-Halbfinal.
Die Partie begann ausgeglichen. Beide Teams fanden früh den Weg zum Tor, sodass nach den ersten Minuten ein offener Schlagabtausch entstand. Beim Stand von 5:5 nach rund sechs Minuten war noch alles offen. In der Folge gelang es den Zugerinnen jedoch, das Spiel zunehmend zu kontrollieren. Mit einer effizienten Offensive und mehreren Ballgewinnen setzte sich der LKZ Mitte der ersten Halbzeit erstmals etwas ab.
Bis zur Pause bauten die Gäste ihren Vorsprung kontinuierlich aus und gingen mit einer 23:18-Führung in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel blieb der LK Zug das aktivere Team. Innerhalb weniger Minuten erhöhten die Zugerinnen den Vorsprung weiter und stellten in der 37. Minute auf 28:21. Auch danach hielt das Team von Headcoach Patrick Strebel das Tempo hoch und verteidigte den Vorsprung souverän. Herzogenbuchsee versuchte zwar, den Rückstand noch einmal zu verkürzen, doch Zug liess nichts mehr anbrennen.
In der Schlussphase kontrollierte der LKZ die Partie weiterhin und brachte den Vorsprung sicher über die Zeit. Am Ende stand ein verdienter 38:32-Auswärtssieg.
Erfolgreichste Torschützin auf Seiten des LK Zug war Ewa Pietrasik mit neun Treffern. Auch mehrere weitere Spielerinnen trugen mit wichtigen Toren zum offensiv starken Auftritt der Zugerinnen bei.
Neben dem eigenen Sieg spielte auch das Resultat der Konkurrenz dem LK Zug in die Karten. Die Spono Eagles verloren ihre Partie gegen den LC Brühl knapp, womit sich die Zugerinnen im Rennen um Rang vier etwas Luft verschaffen konnten. Fünf Runden vor Schluss der Finalrunde bleibt der Kampf um die Halbfinalplätze damit weiterhin spannend.
Bereits am kommenden Samstag wartet die nächste Herausforderung: Auswärts beim LC Brühl will der LK Zug an die gute Leistung anknüpfen und die positive Ausgangslage weiter festigen.
