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Swiss Premium League
24.01.26

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SPL1: Stark gespielt und trotzdem wieder verloren

Dass dir Zugerinnen auch mit der SPL1 Tabellenspitze mithalten können, bewiesen sie im letzten Heimspiel der Qualifikationsphase. Die Partie zwischen dem 4. platzierten Zug und dem zweitrangiertem Winterthur (punktgleich mit den erstrangierten Züricherinnen von GC Amicitia), entpuppte sich als Spiel auf Augenhöhe. Die Partie ging wie schon die Erstrundenpartie mit einem Tor Differenz, 30:31 (Hinspiel 30:29) verloren. Der Auftritt der Zugerinnen strahlte Zuversicht aus und zeigte, dass sie gegen jeden Gegner mithalten können.

Starke Leistung trotz Niederlage
Das erste Tor der Partie erzielte Alexandra Abramovic für Yellow Winterthur. Diesem Tor rannten die Zugerinnen bis zum Ende der Partie nach. Während des ganzen Spiels lagen sie nie in Führung, sondern konnten immer nur ausgleichen. Dieser Umstand machte die Partie sehr ausgeglichen und spannend. 6:6 (9.); 13:13 (25.); 21:21 (42.) und 26:26 (50.).
Erst in der Schlussphase gelang es Winterthur sich erstmalig mit 3 Toren abzusetzen; 28:31 (57.). Diese 3 Tore erwiesen sich bis zum Schlusspfiff als zu grosse Hypothek. In den letzten Minuten gelang es Zug, das Score bis auf ein Tor Differenz zu verkürzen und die Partie wurde beim Stand von 30:31 abgepfiffen. Somit gingen die zwei Punkte auch im zweiten Meisterschaftsduell nach Winterthur.

Das macht Freude
Ab der 36. Minute wurde die Nachwuchstorhüterin Larissa Trümpler eingewechselt. Als einzige Zuger Torhüterin gelang es ihr Einfluss auf den Spielverlauf zu nehmen und wichtige Bälle zu entschärfen. Larissa parierte 6 Bälle und kam auf eine gute Abwehrquote von 32%. Mit ihren Paraden hielt sie das Team im Spiel und trug massgeblich zum knappen Ergebnis bei. Ein Versprechen für die Zukunft.

Stimmen zum Spiel
Erfolgreichste Torschützin mit 13 erzielten Treffern war auf Zuger Seite Ewa Pietrasik. Sie sagte: «Wir haben bis zum Schluss gut gekämpft. Der Teamspirit stimmte. Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung.» Verbesserungsfähig sei die Verteidigungsarbeit so Pietrasik.

Ausblick
Am Mittwoch (20:30 Uhr, Mittelholz) treffen die Zugerinnen zum Abschluss der Hauptrunde auf Herzogenbuchsee. Zwei weitere Punkte auf das Konto der Zugerinnen wären sehr wichtig und würden die Ausganslage für die Finalrunde verbessern (Punkte werden mitgenommen). Die Zugerinnen müssen sich jedoch auf hartnäckige Bernerinnen einstellen. Herzogenbuchsee kämpft im Fernduell mit Thun (Gegner LC Brühl) noch um den Einzug in die Finalrunde. Das erste Duell der beiden Teams in Zug ging 28:28 zu Ende. Auch wenn seit Anfang November die Formkurve der Zugerinnen nach oben zeigt dürfen sie die Bernerinnen auf keinen Fall unterschätzen.

LK Zug - Yellow Winterthur 30:31 (16:17)
Sporthalle – 205 Zuschauende – SR S. Hardegger/L. Hardegger – Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Zug, 2-mal 2 Minuten gegen Winterthur;
Zug: Abt/Knörr/Trümpler; Schnarwiler (1), Pietrasik (13/6), Tschamper (2), Schürmann (1), Brunett (4), Oberholzer, Steinmann (4), Rüegg (1), Spieler, Acklin, Bachmann, Kesselring, Flückiger (4) - Winterthur: Stüdenmann von Ehrenstein/Chappuis; Vasic (6), Dvorak (3), Skoricova, Oliveira de Almeida (2), Barancova (3), Heer (4), Osterwalder (1), Drent (3/1), Mössner, Mustafa (2), Abramowicz (7)