Zum Hauptinhalt springen

Headcoach Patrick Strebel zum Start der Finalrunde

Der LK Zug startet am Sonntag mit einem echten Highlight in die zehn Spiele umfassende Finalrunde: Um 16 Uhr trifft das Team in der Sporthalle auf den Rekordmeister Brühl. Die Ausgangslage im Kampf um den Halbfinalplatz ist vielversprechend, denn Zug liegt zwei Punkte vor den fünftplatzierten Spono Eagles. Diese beiden Teams werden sich voraussichtlich bis zum Schluss um Rang vier duellieren, zumal der Rückstand auf Platz drei – ebenfalls Brühl – bereits sieben Punkte beträgt.

Trainer Patrick Strebel blickt zufrieden auf die Qualifikationsphase zurück. Er ist überzeugt, dass der aktuelle Tabellenplatz in etwa dem entspricht, was man realistischerweise erwarten konnte. Von außen hätte man den LKZ wohl eher weiter hinten vermutet, doch trotz des großen personellen Umbruchs habe er stets daran geglaubt, dass seine Mannschaft dieses Niveau erreichen könne. Gleichzeitig räumt er ein, dass in einzelnen Spielen sogar noch mehr möglich gewesen wäre. Die extrem knappen Duelle gegen Brühl und Yellow hätten durchaus anders ausgehen können. Dennoch sei die Tabelle ehrlich, und die Ausgangslage stimme. Zufrieden sei man aber noch lange nicht.

Besonders freut Strebel die Entwicklung seines jungen Teams. Vor allem mental habe die Mannschaft große Fortschritte gemacht und sich ein stabiles Selbstvertrauen erarbeitet. Mittlerweile gehe das Team in jedes Spiel mit dem Anspruch, um den Sieg mitspielen zu können. Diese Haltung sei ein wichtiger Schritt, und es mache ihm große Freude zu sehen, wie lernwillig und engagiert die Spielerinnen seien. Natürlich bringe ein junges Team auch Schwankungen mit sich. Konstanz sei ein Thema, und Phasen, in denen es nicht läuft, dürften nicht zu lange dauern. Fehler seien jedoch Teil des Lernprozesses und notwendig, um sich weiterzuentwickeln.

Mit Blick auf die Finalrunde sieht Strebel viel Potenzial. Was die Tabelle noch zulässt, werde sich zeigen – ob der Rückstand nach vorne noch aufzuholen ist oder nicht. Unabhängig davon könne das Team viele gute Spiele zeigen, sich weiterentwickeln und für jeden Gegner unangenehm sein. Seine eigene Zukunft sieht Strebel positiv: Er hat noch ein Jahr Vertrag in Zug und fühlt sich im Verein sehr wohl. Er ist überzeugt, dass im Klub wie auch im Schweizer Frauenhandball insgesamt enormes Potenzial steckt. Der LK Zug habe in den vergangenen Jahren zahlreiche Spielerinnen hervorgebracht, die heute im Ausland oder in der Nationalmannschaft aktiv sind. Darauf könne der Verein stolz sein, und es erfülle ihn mit Freude, wenn eine Spielerin den nächsten Schritt schaffe.

Spielplan Finalrunde

TAG/DATUM

     ZEIT

HEIMTEAM

GASTTEAM

SPORTANLAGE

So 08.02.26

16:00

LK Zug

LC Brühl Handball

Zug Sporthalle

So 15.02.26

16:00

Yellow Winterthur

LK Zug

Winterthur Neuhegi

Mi 25.02.26

20:15

LK Zug

GC Amicitia Zürich

Zug Sporthalle

So 01.03.26

18:00

Spono Eagles

LK Zug

Nottwil SPZ

Sa 14.03.26

18:00

HV Herzogenbuchsee

LK Zug

Herzogenbuchsee Mittelholz

Sa 21.03.26

17:30

LC Brühl Handball

LK Zug

St. Gallen Kreuzbleiche

Sa 28.03.26

18:00

LK Zug

Yellow Winterthur

Zug Sporthalle

Mi 15.04.26

19:30

GC Amicitia Zürich

LK Zug

Zürich Saalsporthalle

Sa 18.04.26

18:00

LK Zug

Spono Eagles

Zug Sporthalle

Sa 25.04.26

18:00

LK Zug

HV Herzogenbuchsee

Zug Sporthalle