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25:26
Mit der Schlusssirene stand für die Zugerinnen gegen Yellow Winterthur das Unheil fest. Die Zürcherinnen, die in der Meisterschaft bisher positiv überrascht hatten, festigen ihren dritten Platz in der Tabelle. Dank des 26:25 Erfolges. Jessica Mössner sorgte mit ihrem entscheidenden Tor in der letzten Sekunde für den Herzschmerz der Zugerinnen.
Bereits zum 4. Mal in dieser Saison verloren die Zugerinnen auf bittere Weise eine Partie mit einem Tor Differenz. Rechnet man den Cupfinal gegen die Spono Eagles dazu, sind es deren 5. Besonders schmerzlich war die Niederlage vom Samstag, da das Team zwischenzeitlich mit 21:18 und 23:20 in Führung lag. Ein Punkt hätte den Zugerinnen im Rennen um den vierten Platz, der zur Teilnahme an den Halbfinals berechtigt, enorm geholfen. Doch da das viertplatzierte GC Amicitia Zürich wie erwartet gegen den Tabellenletzten Kreuzlingen gewann, sind die Hoffnungen der Zugerinnen auf Rang vier auf ein Minimum gesunken. Mit fünf Punkten Rückstand und nur noch drei verbleibenden Spielen steht die Mannschaft vor einer nahezu unmöglichen Aufgabe.
Zu ihrem ersten SPL1 Einsatz bei den Zugerinnen kam die junge Kreisspielerin Joelle Oberholzer. Die Baarerin spielt normalerweise im SPL2 Team und durfte für die wegen einer im Training erlittenen Fussverletzung pausierenden Lynn Schürmann ins Team nachrücken. Oberholzer integrierte sich sehr gut in die Mannschaft und löste ihre Aufgabe ausgezeichnet. Das erste SPL1 Tor konnte sie noch nicht auf ihr Konto verbuchen, in der Verteidigung liess sie sich jedoch nicht einschüchtern und packte kräftig und furchtlos zu.
Um doch noch Chancen auf die Halbfinalqualifikation zu haben, benötigt Zug eine Siegesserie und gleichzeitig Unterstützung von anderen Teams. Die Zürcherinnen müssen noch gegen die erstplatzierten Spono Eagles, Yellow Winterthur und schließlich gegen Zug antreten. Am Samstag, dem 26. April, könnte es möglicherweise zu einem entscheidenden Duell um Rang vier kommen. Zuvor steht für Zug jedoch das Spiel gegen Kreuzlingen auf dem Programm.
LK Zug – Yellow Winterthur 25:26 (15:15)
Sporthalle. – 250 Zuschauende. – SR Boshkoski/Stalder. – Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Zug, 1-mal 2 Minuten gegen Yellow – Zug: Knörr (4 Paraden)/Abt (7); Schnarwiler (3 Tore), Tschamper, Zaetta (3), Stutz (3/3), Oberholzer, Steinmann (2), Rüegg, Spieler (3), Bächtiger (4), Loretz, Petrig (4), Truchot (3) – Yellow: Stüdenmann von Ehrenstein (3 Paraden)/Chappuis (4); Vasic (4 Tore), Steiner (1), Skoricova (2), Oliveira de Almeida (5), Barancova, Mössner (3), Osterwalder (2), Dübendorfer, Russert (1), Sturny (3), Abramowicz (5) – Bemerkungen: Abt pariert einen Penalty von Dübendorfer (47./22:19).