An diesem Schaltjahrtag machten sich die Zugerinnen auf den Weg zum 4. Auswärtsspiel in Serie. Die Mannschaft aus Arbon ist ihnen vor allem durch ihre Würfe aus dem Rückraum in Erinnerung geblieben.

Die Gäste starteten nicht wie gewollt in die erste Halbzeit. Zwar wurde in der Offensive geduldig gespielt und Chancen wurden herausgespielt, jedoch stand die Verteidigung nicht wie es in der Garderobe abgemacht wurde. Zur Folge hatte das, dass die Gastgeberinnen viele Würfe aus der zweiten Reihe hatten und so immer einen drei-Tore-Rückstand halten konnten. Dazu kamen noch kleine Fehler im Angriff und eine Zeitstrafe, die das Resultat der etwas zu wenig kompakten Verteidigung war. Zur Pause stand es 11:14 für die Gäste aus Zug. In der Garderobe wurde noch einmal über die Verteidigung gesprochen und was man wo besser machen kann.

Die zweite Halbzeit lief aber nicht besser für die Gäste. Zusätzlich wurden auch Fehler im Angriff gemacht worauf sie nur noch mit einem Tor vorne lagen und die Thurgauerinnen in der 44. Minute sogar den Ausgleich erzielen konnten (18:18). Die Zugerinnen nahmen sich aber nochmal zusammen und zwangen so auch die Heimmannschaft zu Fehlern. Schon drei Minuten später konnten sie sich einen Vorsprung von vier Toren erarbeiten. In den letzten 12 Minuten zeigte das Team aus Zug eine speziell gute Leistung in der Verteidigung, worauf die Arbonerinnen kein Tor mehr erzielen konnten und der Schlusstand 19:33 betrug.