Nach einer langen Fahrt kamen die Zugerinnen schliesslich in Arbon am Bodensee an. Die Stimmung war gut und sie waren positiv gestimmt. Zu Beginn konnten die Frauen vom SPL2 die Ostschweizerinnen gleich zu mehreren technischen Fehlern zwingen und sich einen 3-Tore-Vorsprung erzielen. Jedoch nahm auch die Fehlerquote der Gäste zu, sodass es bei diesen 3 Toren Abstand blieb. In der Verteidigung waren die Zugerinnen zu wenig kompackt, was daszu führte, dass die Arbonerinnen ganz alleine abschliessen konnten. Weil sie aber ihre chancen nicht verwertet haben, stand es rund fünf Minuten vor der Pause 9:14 für die Gäste. Zurück in der Garderobe war der Schwerpunkt des Gesprächs die Verteidigung. Es wurde immer noch zu wenig kompakt verteidigt, wodurch zu einfache Tore erzielt werden konnten. Nach der Pause lagen die Zugerinnen mit 6 Toren vorne, obwohl auf beiden Seiten die Torhüter parierten. Ab der 40. Minute wurde wieder zu wenig konsequent und zu wenig als ein Team verteidigt, sodass die Ostschweizerinnen bis auf 3 und in der siebenundvierzigsten Minute sogar bis auf 2 Tore aufholen konnten. Das Gastteam nahm den Torhüter raus, um mit einer siebten Feldspielerin zu ergänzen. Sieben Minuten vor Schluss lagen sie immer noch mit 3 Toren voraus. Die Zentralschweizerinnen wurden zu hektisch und es passierten zu viele Passfehler. Niemand ging mehr richtig auf das gegnerische Tor. Die unkompakte und inkonsequente Verteidigung führte daszu, dass die Gastgeberinnen in der letzten Sekunde mit einem Wurf aus der 2. Reihe den Auglich erzielten. Der Endstand betrug 29:29. Das Team des LK Zugs konnte seine gesetzten Ziele bei weitem nicht umsetzen. Die die jungen Zugerinnen werden weiter dran bleiben, um in den kommenden Spielen eine Reaktion zu zeigen.