Zum Abschluss der Hauptrunde führte der Weg der Zugerinnen nochmals in die Ostschweiz. Dort wartete mit dem HSC Kreuzlingen der Zweitplatzierte der laufenden Meisterschaft, welcher bereits vor dem Spiel als Finalrundenteilnehmer feststand. Dennoch wollten die Zugerinnen ihren ersten Platz rechtfertigen und Schwung für die anstehende Abstiegsrunde mitnehmen.

Der Start in die Partie gelang dem Zuger SPL2-Team nicht wie erwünscht. Durch unüberlegte Aktionen hinkte man bereits nach fünf Minuten einem 3-Tore Rückstand hinterher. Obwohl man in der elften Minute bis zu einem Tor an das Heimteam ran kam, gelang es den Zugerinnen nie, in Führung zu gehen. Im Gegenteil, die Ostschweizerinnen konnten ohne grosse Gegenwehr wieder davonziehen und bauten ihre Führung aus. So kam es, dass die Zugerinnen zur Pause bereits einen 5-Tore Rückstand hinnehmen mussten.

Auch den Start in die zweite Halbzeit verschliefen die Zugerinnen etwas. Erst beim Stand von 20:13 in der 36. Minute, drehten die Innerschweizerinnen auf. Es folgten 15 starke Minuten, in welchen die Zugerinnen die Lücken konsequent nutzen und in der Verteidigung die nötige Härte vorhanden war. Das Aufbäumen wurde belohnt und man konnte den Rückstand in der 52. Minute wieder auf vier Tore reduzieren. Danach gelang den Zugerinnen bis zum Ende der Partie jedoch kein einziger Treffer mehr. Somit zeichnete sich zum Abschluss der Hauptrunde eine 28:22 Niederlage ab. 

Den Zugerinnen wurde aufgezeigt, dass 15 Minuten nicht ausreichen, um ein Spiel zu gewinnen. Diese und viele weitere Erfahrungen nimmt das junge SPL2-Team nun mit in die Absteigsrunde. Dort treffen die Zugerinnen jeweils nochmals zwei Mal auf die fünf bekannten Mannschaften aus der Meisterschaft. Der HSC Kreuzlingen und der BSV Stans spielen in der Finalrunde um den Aufstieg in die SPL1