Die Zugerinnen verlieren überraschend bei Rotweiss Thun. Wiedergutmachung ist bald angesagt.

Zwei Punkte waren am elften Spieltag für die Zugerinnen budgetiert. Um in Tuchfühlung mit den beiden Spitzenteams Spono Eagles und Brühl zu bleiben, musste der achte Meisterschaftssieg her. Doch der Favorit LKZ strauchelte im Berner Oberland. Völlig überraschend kassierte das Team des Trainerduos Damian Gwerder und Peter Stutz in der Sporthalle Gotthelf vor 310 Fans eine 21:24-Niederlage.

Rückraumspielerin und dreifache Torschützin Charlotte Kähr zeigte sich sehr enttäuscht: «In der ersten Halbzeit haben wir gut gedeckt und zur Pause mit 12:11 geführt. Nach dem Seitenwechsel mangelte es aber an der Konzentration, und wir hatten zu wenig Geduld im Abschluss. Ausserdem versuchten wir es immer wieder mit Einzelaktionen.» Erfolgreichste Werferin im Dress des LKZ war Catherine Csebits (5).

«Wir biegen das Ding noch»

Charlotte Kähr | LKZ

«Niederlage war Weckruf»

Nach dieser Niederlage ist die Hypothek auf den zweiten Rang, der nach der Finalrunde zum Playoff-Final berechtigt, bereits auf sechs Zähler angewachsen. Die Qualifikation dauert noch drei Spieltage, bevor in der Finalrunde (Top 4) die beiden Playoff-Finalisten ermittelt werden. Noch ist der Mist nicht geführt, doch die Zugerinnen müssen nun gewinnen. Was bleiben, sind 15 Partien, um den Rückstand auf den zweiten Platz wettzumachen. Charlotte Kähr: «Wir schaffen das und biegen das Ding noch. Die Niederlage bei Rotweiss Thun war ein Weckruf. Ein Schuss vor den Bug zum richtigen Zeitpunkt.» Übermorgen Mittwoch (19 Uhr, Sporthalle) muss gegen Yellow Winterthur eine Reaktion folgen. Wiedergutmachung ist angesagt.