Charlotte Kähr, Joline Tschamper, Svenja SpielerNach dem in den vergangenen Jahren beim LK Zug kontinuierlich die Trainingsmöglichkeiten für leistungswillige Talente mit den Programmen „Talents 1“ und „Talents 2“ ausgebaut wurden, folgt nun mit „Talents 3“ ein konsequenter Schritt in den Spitzensport. In Zusammenarbeit mit dem in Cham beheimateten Spitzensportzentrum OYM geht der LK Zug neue, zukunftsorientierte Wege.

Die jüngsten Erfolge in der Nachwuchsförderung machen beim LK Zug Lust auf mehr. Konnten Talente bisher in den Programmen „Talents 1“ (wöchentlich +1x Athletik, +1x Technik) und „Talents 2“ (wöchentlich +2x Athletik, +2x Technik) zusätzliche Trainingsmassnahmen absolvieren, war damit meist nach der Erstausbildung Schluss. Mit „Talents 3“ bietet der LK Zug nun eine innovative Anschlusslösung für die intern selektionierten Talente an. Diesen wird, in Zusammenarbeit mit OYM dem Kompetenzzentrum für Athletik und Forschung in Cham, 12 bis 14 Massnahmen wöchentlich angeboten.

Profi-Sport mit klaren Selektionskriterien

Das „Talents 3“ Programm sieht vor, dass die selektionierten Spielerinnen nach ihrer Erstausbildung ein oder mehrere Jahre quasi als Profis trainieren. Nebenbei ist zwar ein Teilzeit- oder Fernstudium sowie ein Teilzeit-Job möglich, jedoch priorisieren die 12 bis 14 Massnahmen pro Woche ganz klar den Sport. Dies ist auch mitunter ein wichtiges Selektionskriterium: die Spielerinnen müssen den unermüdlichen Willen zum Spitzensport zeigen, eine disziplinierte Arbeiter-Mentalität an den Tag legen und dem Handballsport „alles“ unterordnen. Natürlich ist ein gewisses Mass an Talent, aber vor allem auch das Potential bei der Selektion, mitentscheidend.

Im OYM werden wöchentlich vier Athletiktrainings und weitere zwei korrektive, therapeutische Massnahmen angeboten. Dazu kommen regelmässige Testings, Workshops für die Spielerinnen, sowie Zugang zum sportlergerechten OYM-Restaurant und weiteren Möglichkeiten zur Regeneration oder zum Lernen. In der im OYM mit LED-Boden konzipierten Sporthalle werden zudem zwei Mal wöchentlich individuell ausgerichtete Handballtrainings unter der Leitung von SPL1-Headcoach Christoph Sahli stattfinden. Die Spielerinnen werden trotzdem weiterhin alle Teamtrainings, sowie Stützpunkttrainings seitens Nationalmannschaft besuchen können. Damit alle Massnahmen unter einen Hut gebracht werden können, obliegt die ganze Durchführung einer sinnvollen Belastungssteuerung, welche mit modernsten Tools tagtäglich geführt und überprüft wird.

Mit diesen Massnahmen stösst der LK Zug die Tür in den Spitzensport zumindest für einzelne Spielerinnen weit auf und geht im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten innovative Wege. Im Pilot-Jahr werden drei Spielerinnen der SPL1-Mannschaft vom LK Zug vom neuen Programm profitieren. Für die individuellen Handballtrainings werden weitere Spielerinnen dazustossen. Eine Vermischung, mit der vom Schweizer Handballverband eingeführten Frauen Handball-Akademie, wird es aber nicht geben. Die beiden Projekte laufen zwar beide im OYM, werden allerdings separat geführt.

OYM AG

OYM möchte dem Schweizer Spitzensport neue Möglichkeiten bieten und neue Massstäbe setzen. Ab 2020 werden hochspezialisierte Infrastrukturen für Athletiktraining und Rehabilitation, modernste Sport-Performanceflächen und interdisziplinäre Forschung unter einem Dach vereint sein. Die wissenschaftlich fundierte sowie individuelle Betreuung der Athleten ist der entscheidende Erfolgsfaktor. Dabei werden immer zwei Ziele verfolgt: Zum einen die Maximierung der Trainingsadaptationen. Zum anderen die sportartspezifische Leistungssteigerung.

OYM wurde 2016 von Sportvisionär Dr. HP Strebel ins Leben gerufen. Strebel ist davon überzeugt, dass eine erfolgreiche Zukunft des Schweizer Spitzensports nur durch eine gezielte Förderung von Nachwuchsathleten gesichert werden kann. So entstand die anspruchsvolle Idee, Athletiktraining und Wissenschaft in hochmodernster Infrastruktur miteinander zu verbinden.

Der LK Zug freut sich ausserordentlich auf die Zusammenarbeit mit der OYM AG und ist überzeugt, mit dem Programm „Talents 3“ eine zukunftsgerichtete und im Schweizer Clubhandball einmalige Anschlusslösung im Spitzensport anbieten zu können.

 

Charlotte Kähr, Joline Tschamper und Svenja Spieler sind die ersten drei OYM-Athletinnen vom LKZ „Talents 3“ Programm.

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