Stefanie EugsterDer LKZ gewinnt die letzte Begegnung des Jahres in der SPL1 gegen Rotweiss Thun.

Im zehnten Match resultierte der neunte Sieg für den LKZ. Im Heimspiel gegen Rotweiss Thun, einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Playoff-Final, setzte sich das Team von Trainer Christoph Sahli verdient mit 27:24 durch. Der Gast aus dem Berner Oberland erwies sich am Mittwoch als unbequemer Gegner. Die Zugerinnen mussten in der ersten Halbzeit nämlich beissen. Kurz vor der ersten Sirene stand es noch unentschieden, 13:13.

Den Grundstein zum Sieg legte der LKZ nach dem Seitenwechsel. Nach 34 Minuten zeigte die Anzeigetafel ein beruhigendes 18:13, später ein 22:16 (38.) und ein 25:18 (47.). In der Folge liess Zug nichts mehr anbrennen, auch wenn der budgetierte Sieg im Kampf um eine gute Ausgangslage für die Finalrunde letztlich knapper ausfiel als gedacht. Der Trainer Sahli sagte offen: «Es war eine solide Leistung, aber wir haben nicht restlos überzeugt. Phasenweise verteidigten wir aggressiv, dann wieder passiv. Auch im Offensivbereich hatten wir gute Aktionen mit schnellem Angriffsspiel, dann aber auch Minuten, wo wir keinen Druck erzeugten.» Entsprechend müssen die Zugerinnen an der Konstanz arbeiten. «Wenn uns das gelingt, können wir richtig guten Handball spielen. Wir sind aber auf Kurs und der Weg stimmt», ist Sahli überzeugt.

Erst in rund zwei Monaten geht es weiter

Damit zieht der LKZ dem Verfolger Brühl zwei Punkte davon und ist alleiniger Leader. Die St.Gallerinnen können aber mit einem Sieg am Samstag gegen Kreuzlingen gleichziehen. Danach steht eine lange Pause bevor: Die nächste Runde der höchsten Liga wird erst am Wochenende vom 11. und 12. Januar ausgetragen. Der LKZ gastiert dannzumal am Sonntag bei den Spono Eagles. Michael Wyss

SPL1. Rangliste: 1. Zug 10 Spiele/18 Punkte. 2. Brühl 9/16. 3. Rotweiss Thun 10/12. 4.Spono Eagles 9/12. 5. Kreuzlingen 9/7. 6.Herzogenbuchsee 9/5. 7. Yellow Winterthur 9/2. 8. GC Amicitia Zürich 9/2.