Unerwartet grosse Mühe bekundeten die Zugerinnen im SPL1-Heimspiel gegen Herzogenbuchsee, welches mit 5 Punkten nach Zug reiste und krasser Aussenseiter war.

Der Ausgang der Partie stand bis kurz vor Schluss auf Messers Schneide: In der 58. Minute führte der LKZ nur mit 34:33, Laura Baumann sorgte dann aber in der 59. Minute mit dem 35:33 wie auch Jacqueline Hasler-Petrig 38 Sekunden später mit dem 36:33 für die definitive Siegsicherung (Schlussstand: 36:34). Erfolgreichste Werferin beim LKZ war Simona Cavallari (Flügel) mit sieben Toren und einer Trefferquote von 100 Prozent. «Wir haben die Pflicht erfüllt, mehr allerdings auch nicht. Manchmal gibt es auch sogenannt dräckige Siege. Das war einer und für die Fans sicher kein Leckerbissen.» Und Zugs Trainer Christoph Sahli (35): «Wir waren gedanklich schon beim Cupspiel, was ich allerdings nicht als Entschuldigung gelten lassen darf, denn die Meisterschaft und der Cup sind zwei verschiedene Wettbewerbe. Das müssen wir ausblenden können.»

Weiter geht es für den LKZ in der Meisterschaft am Samstag (17 Uhr Winterthur Eulach 2 B) beim Tabellenvorletzten Yellow Winterthur. (mwy)