Nun ist es definitiv. Der LK Zug steht im SPL1 Playoff-Final. Verdientermassen sicherten sich die Zugerinnen vier Runden vor Schluss der Finalrunde das Endspiel-Ticket

Das Team von Trainer Christoph Sahli (34), welches gegen Brühl um den Meistertitel spielt, besiegte den Konkurrenten Rotweiss Thun in der Gotthelf-Halle vor lediglich noch 70 erschienen Fans 34:25. Bereits zur Pause lagen die Zugerinnen mit 18:12 in Front. Erfolgreichste Werferin bei den Zugerinnen war Topskorerin Sibylle Scherer mit 7 Treffern. Sahli: «Das war eine starke Teamleistung. Wir konnten uns in der Abwehr verbessern und auch das Umschaltspiel stimmt mich zuversichtlich für die nächsten Partien. Die Fortschritte bei diesen beiden Punkten, die mich zuletzt nicht immer zufrieden stimmten, sind erkenntlich.»

Die Bilanz des LKZ ist beeindruckend: 18 Siege, 1 Unentschieden und 3 Niederlagen. Auch das Torverhältnis von 752:582 sagt so ziemlich alles über die Stärke des Leaders aus. Vor allem in offensiver Sicht mit 34,2 erzielten Treffern pro Spiel stellt der LKZ das stärkste Team der Liga. Das nächste Spiel bestreiten die Zugerinnen am 25. April (20.15 Uhr, Sporthalle), gegen die Spono Eagles. Nur drei Tage später, am 28. April (17 Uhr, Sporthalle), kommt Brühl. Nun heisst es den Heimvorteil zu sichern, sprich die Finalrunde auf Rang 1 zu beenden. (mwy)

Rotweiss Thun – Zug 25:34 (12:18)
Gotthelf. – 70 Zuschauer. – SR Keist/Winkler. – Strafen: je 5-mal 2 Minuten. – Zug: Innes (1)/ Marion Betschart; Wegmüller, Traber (2), Hasler-Petrig (2), Scherer (7/5), Cavallri (2), Pavic (8), Stutz, Daria Betschart, Javet, Kähr (6), Estermann (2), Hess (4).