Der LKZ konnte sein wahres Gesicht in der Sporthalle Kreuzbleiche vor 440 Fans nicht zeigen.

Die Gäste lagen ab der sechsten Minute leider immer im Rückstand. Erst gegen Schluss konnte der LKZ das Spiel spannend machen. Der Ausgang der Partie stand nach einer Aufholjagd zum zwischenzeitlichen 22:23 (59.) auf Messers Schneide. Doch die Ostschweizerinnen behielten das bessere Ende für sich und sorgten mit dem 24. Treffer (59.) für den Sieg. Damit kassierten die Zugerinnen im zehnten Spiel die zweite Niederlage.

«Das ist ärgerlich und wurmt mich»

"Das ist ärgerlich
und wurmt mich"

Jacqueline Hasler-Petrig
Spielerin LKZ

«Wir waren von Beginn weg blockiert, fanden nie zu unserem Spiel. Erst gegen Ende der Partie, als der Rückstand phasenweise hoch war, spielten wir befreit auf und zeigten, was wir können. Das ist ärgerlich und wurmt mich. Es hat uns gezeigt, dass wir sogar mit einer schlechteren Leistung dieses Brühl hätten schlagen können. Wir müssen mental stärker werden», so die 31-jährige Rückraumspielerin Jacqueline Hasler-Petrig.

Weiter geht es für die Zugerinnen am Samstag, 5. Januar (18.00, Sporthalle), mit dem Heimspiel gegen GC Amicitia Zürich. Die Qualifikation dauert noch vier Runden. Die Meisterschaft in der SPL1 pausiert, weil sich die Schweizer-Nationalmannschaft auf das WM-Qualifikationsturnier vom Freitag, 30. November, bis Sonntag, 2. Dezember, vorbereitet. Diese Woche findet im tschechischen Cheb ein Vierländerturnier statt. Vom LKZ aufgeboten wurden Debütantin Charlotte Kähr und Martina Traber. (mwy)