1819 spl1 traber lkz thun 20181021Das Team der Stunde, Rotweiss Thun (7 Spiele, 11 Punkte), gastierte gestern Abend beim LK Zug (7/12) zum Spitzenkampf der SPL1. Der Gastgeber setzte sich mit 31:28 durch.

«Was es braucht, dass wir gegen die Berner Oberländerinnen gewinnen? Ein perfektes Spiel in Punkto Abwehr, Tempospiel und Leistungsvermögen. Wir wollen die beiden Punkte in Zug behalten», zeigte sich LKZ Trainer Christoph Sahli (34) vor dem Duell zuversichtlich. Und siehe da, das Fanionteam sicherte sich im siebten Spiel vor 350 Fans in der Sporthalle den sechsten Sieg.

Die Bilanz ist mit sechs Siegen und einer Niederlage erfreulich. Zur Pause stand die Partie 19:12 für den LKZ. Doch der Favorit zeigte nach dem Seitenwechsel Schwächen und musste um den Sieg unnötig zittern. Letztendlich «duselte» sich der LKZ zu einem 31:28-Erfolg. Sahli: «Wir machten das Spiel unnötig spannend, weil wir nicht 60 Minuten lang unsere Qualitäten ausgespielten. Letztendlich zählt nur der Sieg.»

Damit bleiben die Zugerinnen (neue Leader der SPL1) in einer sehr guten Ausgangslage, was die Finalrunde (Top-4) betrifft (beginnt nach dem 14. Spieltag) und den gleichbedeutenden Kampf um den Playoff-Final (Top-2). «Jeder Punkt ist wichtig und bringt uns einen Schritt näher zum Ziel», so Sahli. Die bisherigen Auftritte freuten auch LKZ-Präsident Michael Tremp (44): «Die Leistungen des Fanionteams stimmen mich sehr zufrieden. Es ist eine hohe Leistungsbereitschaft und mannschaftliche Geschlossenheit zu sehen. Der Weg stimmt, der Erfolgshunger ist da. Der Sieg gegen die Berner Oberländerinnen war wichtig, denn es war ein richtungsweisendes Spiel für uns.» In der Meisterschaft geht es für die Sahli-Equipe am Sonntag (19 Uhr in der Sporthalle Mittelholz) bei Herzogenbuchsee (6. Rang) weiter.

Im Schweizer-Cup-Achtelfinal wartet zunächst am Donnerstag (19.30 Uhr Athletikzentrum, St. Gallen) die Brühler-Reserven (SPL2) auf das SPL1-Team des LKZ. Ein Weiterkommen ist Pflicht. Sahli: «Wir wollen nicht nur in der Meisterschaft, sondern auch im Cup etwas bewegen diese Saison.»

Michael Wyss | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!