Die Zugerinnen haben das SPL1-Match gegen das Schlusslicht Yellow Winterthur mit 40:19 gewonnen.

Die Entscheidung fiel früh. Der fünfte Sieg im sechsten Spiel war nach menschlichem Ermessen bereits nach dem ersten Durchgang Tatsache. Das Team von Trainer Christoph Sahli führte zu diesem Zeitpunkt bereits 20:12. Nach dem Seitenwechsel liess der Favorit nichts mehr anbrennen und kassierte nur noch sieben Gegentreffer. Erfolgreichste Werferin im Spiel vor 150 Fans in der Sporthalle war Martina Pavić mit acht Treffern.

Weiter geht es für die Zugerinnen in der Meisterschaft am nächsten Sonntag (19.30, Sporthalle) mit dem Spitzenspiel gegen den überraschenden Leader Rotweiss Thun. Mit einem Sieg würde der LKZ die Berner Oberländerinnen in der Tabelle überholen. Der Zuger Trainer Sahli (34) ist mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden: «Wie die Spielerinnen die neue Leistungskultur angenommen haben, ist positiv. Dadurch ist die individuelle Entwicklung auf einem guten Weg. Das Team will besser werden, die Leidenschaft für den Handballsport ist spürbar und die Einsatzbereitschaft stimmt.»

Wo kann sich das Team noch steigern? «Sicher in der Defensive, denn hier könnten wir in jedem Spiel den einen oder anderen Gegentreffer verhindern. Wir sind immer noch am Anfang unseres Weges, der Kurs stimmt aber», führt Sahli aus. (mwy)