Der LK Zug ist mit einem 48:29-Sieg über Herzogenbuchsee in die neue SPL1-Saison gestartet. Damit erfüllte das Team von Trainer Christoph Sahli die Siegespflicht.

«Der erhoffte Start in die neue Spielzeit ist uns geglückt. Wir wollten den Sieg, und dieser war auch in der Höhe verdient ausgefallen», freute sich der neue Trainer Christoph Sahli (34) nach dem Spiel gegen Herzogenbuchsee.

Von Beginn an war der Gastgeber dominant und spielte mit viel Druck. Auch das frühe Team-Time-out des Gästetrainers nach 14 Minuten und der klaren 10:5-Führung der favorisierten Zugerinnen nützte nichts. Die Sahli-Equipe spielte sich in der Sporthalle vor 150 Fans weiter in einen Torrausch und führte bis zur Pause klar mit 23:13. War das bereits die Entscheidung?

«Wurden etwas nachlässig in der Defensive»

Ja, der «Mist» war geführt, der LKZ gab diesen Vorsprung nämlich in der Folge nicht mehr preis. Die Zugerinnen waren zu stark: Dem Gegner fehlten die spielerischen Mittel, um die Zugerinnen noch in Bedrängnis zu bringen. Sahli: «Wir haben 60 Minuten Handball gespielt, das Tempo hoch gehalten, was mich freute. Es gab praktisch keine Schwächephasen. Einzig, dass wir in der Schlussphase etwas nachlässig in der Defensive wurden und letztendlich fast 30 Gegentreffer kassierten, trübt die gute Leistung etwas. Doch ich bin mit unserem Auftakt sehr zufrieden. Die Leistung macht Lust auf mehr.» Die erfolgreichsten LKZ-Skorerinnen waren Sibylle Scherer (11/2) und Leah Stutz (8/5). Einen erfolgreichen Einstand feierte auch Neuzugang Jacqueline Hasler-Petrig, die mit sechs Treffern glänzte. Erfreulich ist die Tatsache, dass sich alle Feldspielerinnen ins Torschützenklassement eintragen lassen konnten.

«Der erhoffte Start in die neue Spielzeit ist uns geglückt»

Christoph Sahli | Trainer LK Zug Handball

Aufsteiger Leimental wartet

Weiter in der SPL1-Meisterschaft geht es für den LK Zug bereits am Mittwoch (20.30 Uhr Oberwil, Thomasgarten) beim Aufsteiger Leimental. Die Partie wird unter der Woche gespielt, weil die Zugerinnen am nächsten Samstag (17 Uhr) das Hinspiel im Europacup bei Zvezda Zvenigorod (Russland) bestreiten. Das Rückspiel findet dann am Sonntag, 16. September, in Zug (17 Uhr) statt. Sahli: «Brühl ist letzte Saison gegen dieses Team knapp gescheitert. Wir messen uns sicher mit einem sehr starken Gegner, doch wir glauben an unsere Chancen.»

LK Zug – Herzogenbuchsee 48:29 (23:13)
Sporthalle. – 150 Zuschauer. – SR Haldemann/Neumann. – Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen Herzogenbuchsee. – Zug: Marion Betschart/Ort; Scherer (11/2); Pavic (1); Stutz (8/5); Wegmüller (1); Traber (3); Hasler-Petrig (6); Javet (3); Baumann (3); Kähr (5); Estermann (3); Hess (2); Daria Betschart (2).

Michael Wyss | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Uns so sieht es der Gegner