Die U18 Juniorinnen vom LK Zug Handball absolvierten am vergangenen Wochenende ihr letztes Meisterschaftsspiel im aktuellen Kalenderjahr gegen die Juniorinnen des LC Brühls. Im ersten aufeinandertreffen mussten die Zugerinnen eine unnötige und schmerzhafte Niederlage hinnehmen. Heute wollte das Heimtieam vor allem mit viel Freude und Spass ein gutes Handballspiel zeigen. 

Der heutige Spieltag startete für die Juniorinnen ungewohnt früh. Nach einer Trainingseinheit am Morgen (Start immerhin schon um 08.00 Uhr) waren alle hellwach und nutzten die übrige Zeit bis zum Spiel mit vereinzelten Weihnachtseinkäufen. Im Anschluss gab es ein selbstgekochtes Mittagessen, was mehr oder weniger ohne grosse Zwischenfälle zubereitet wurde ;-) Sämtliche Pfannen haben schlussendlich das Mittagessen unbeschadet überstanden – sah zu Beginn nicht so aus :-)

Der Start in die Partie gelang den Zugerinnen dann sehr gut. Sie überzeugten mit einer harten und kompakten Verteidigung und zwangen die Gäste aus St. Gallen zu vielen Fehlern. Im Angriff konnte der Ball mit viel Druck und Zug zum Tor weitergespielt werden, wodurch immer wieder sehr gute Chancen entstanden. Die Chancen verwerteten die Zugerinnen konsequent und konnten bis zur 12. Minute mit 8:2 in Führung gehen. Nach einem Team Time-Out der Brühelerinnen kamen die Zugerinnen etwas ins Stocken und die Gäste konnten auf 10:7 verkürzen. Das Heimteam stabilisierte sich vor allem in der Verteidigung wieder. Dank einer sehr aggressiven, harten und disziplinierten Verteidigung schafften es die Zugerinnen bis zur Pause den Vorsprung wieder auf 18:9 auszubauen.

Nach der Pause wollten die Zugerinnen vor allem in der Abwehr weiterhin kompakt und diszipliniert verteidigen. Dies gelang den Zugerinnen gut und so führte das Heimteam in der 44. Minute mit 25:14. Die ganze zweite Halbzeit wechselten die Zugerinnen munter durch und so wurde die Belastung auf alle Schultern verteilt. In den letzten 15 Minuten gelang es den Zugerinnen nicht mehr ganz auf dem bis jetzt konstant hohen Niveau zu spielen. Im Angriff produzierte das Heimteam ein paar technische Fehler zu viel und war auch in der Verteidigung nicht mehr ganz so diszipliniert und kompakt. So konnten die Gäste aus St. Gallen den Rückstand bis zum Schluss noch auf 8 Tore verkürzen. Schlussendlich gewannen die Zugerinnen das Spiel mit 33:25.

Mit der heutigen Partie dürfen die Zugerinnen durchaus sehr zufrieden sein. Wie auch mit den vergangenen Wochen, wo sämtliche Spielerinne einen grossen Schritt vorwärts machen konnten. Auch dank dieser Entwicklung kann das Jahr 2019 durchaus positiv abgeschlossen werden.