Am vergangenen Samstag und Sonntag bestritten die U18 Juniorinnen ihre Partien gegen GC Amicitia Zürich und den DHB RW Thun. Leider konnten sich die Zugerinnen in beiden Partien nicht durchsetzen. 

Im ersten Spiel an diesem Wochenende trafen die Zugerinnen auf GC Amicitia Zürich. Der Start in die Partie gelang dem Heimteam schon wie so oft sehr gut und die Zugerinnen führten schnell mit 0:3. Zürich konnte zwischenzeitlich zwar wieder ausgleichen, aber das Heimteam konnte den drei Tore Vorsprung bis zur 16. Minute wiederherstellen und führte mit 12:9. Durch zu viele technische Fehler im Angriff und eine schwache Abwehrleistung schafften es die Zugerinnen nicht, den Vorsprung bis zur Pause zu verteidigen und GC führte nach 30 Minuten mit 16:17.
Der Start in die zweite Halbzeit verlief sehr ausgeglichen. Weiterhin fielen durch die löchrige Abwehr auf beiden Seiten viele Tore und der Spielstand blieb lange sehr ausgeglichen. Wobei die Gäste aus Zürich immer wieder mit 1-2 Toren vorlegen konnten. Bis zum 29:31 führte Zürich mit 2 Toren. Dank einem 4:0 Lauf des Heimteams konnte Zug die Führung an sich reissen. Doch im Anschluss folgten wiederum einige unnötige technische Fehler seitens des Heimteams und so mussten sich die Zugerinnen mit 34:35 geschlagen geben. 

Im zweiten Spiel des vergangenen Wochenendes trafen die Zugerinnen auswärts auf den DHB RW Thun. Dort wollten die Zugerinnen vor allem in der Verteidigung einen Zacken zulegen. Dank einer kompakten aber dennoch offensiven Verteidigung gelang es den Zugerinnen immer wieder das Heimteam vor grosse Probleme zu stellen. Doch auch die Thunerinnen verteidigten aggressiv und konsequent. Dazu kam, dass den Zugerinnen im Angriff kaum was gelingen wollte und so führte Thun in der 25. Minute mir 10:4. Bis zur Pause nutzen die Zugerinnen ihre Chancen etwas besser und konnte den Score auf 11:7 verkürzen.
Nach der Pause schafften es die Gäste aus Zug nicht weiter an die Leistungen kurz vor der Pause anzuknüpfen und waren so schnell wieder mit 6 Toren im Rückstand. Weiterhin wollte den Zugerinnen vor allem in Angriff nichts gelingen. Dazu kam, dass die Thunerinnen weiterhin sehr kompakt und gut verteidigten. Trotzdem erarbeiteten sich die Zugerinnen immer wieder sehr gute Chancen welche sie aber wiederum nicht nutzen konnte und so blieben die Gäste auch in der 46. Minute mit 21:14 im Rückstand. Die Zugerinnen schafften es bis zum Schluss nicht ihr Potential abzurufen und mussten auch das zweite Spiel verdientermassen mit 25:20 dem Gegner überlassen. 

Auch wenn die Abwehrleistung im zweiten Spiel deutlich verbessert werden konnte schafften es die Zugerinnen, wie schon in den Spielen vorher, bei weitem nicht ihr vorhandenes Potential abzurufen. Nun bleiben den Zugerinnen 4 Wochen, um sich wieder zu fangen und die gewohnt guten Trainingsleitungen auch im Wettkampf umsetzen zu können.