Die FU18-Juniorinnen bestritten am Sonntag ihr erstes Playoff-Final um den Schweizermeistertitel auswärts gegen HV Herzogenbuchsee. Vor 250 frenetischen Zuschauern siegten die Zugerinnen mit 22:25 und erspielten sich einen kleinen Vorteil für das Rückspiel vom Samstag, 04.05.2019, 15:15 Uhr in der Sporthalle Zug.

Die Zugerinnen starteten gut ins Spiel. Mit einer guten Verteidigung und der gesunden Härte hatten es die Gastgeberinnen aus Herzogenbuchsee schwer Tore zu erzielen. Im Gegenzug schaffte es Zug die ebenfalls starke Abwehr der Buchserinnen auszuspielen. So konnten die Zugerinnen von Beginn weg gleich in Führung gehen. Beim Stand von 3:7 für Zug, sah sich der heimische Trainer gezwungen mit einem Team Time-Out den Spielfluss der Gäste zu brechen. Dies schafften die Juniorinnen aus Herzogenbuchsee nicht sofort umzusetzen und Zug führte beim Stand von 3:8 und 4:9 sogar mit 5 Toren. Im Anschluss schlichen sich bei den Gästen einzelne Fehler im Angriff ein und Zug schaffte es nicht die starke Kreisläuferin von Herzogenbuchsee in den Griff zu bekommen. Die zukünftige Zugerin und A-Nationalspielerin bereitete den Gästen aus Zug teilweise grosse Probleme. Entweder versenkte Eugster den Ball von der Kreisposition gleich selber oder holte den 7m heraus, welcher dann ebenfalls zum Tor führte. So gelang es dem Heimteam den Abstand bis zur Pause auf 9:12 zu verkürzen.

Tempo hochhalten

Zug wollte vor allem in der zweiten Halbzeit das Tempo hochhalten und auch in der Verteidigung wieder einen Zacken zulegen. Wiederum gelang den Gästen aus Zug ein guter Start in die Halbzeit. So erspielten sich die Zugerinnen bis zur 40. Minute einen 12:17 Vorsprung. Auch beim Stand von 14:19 in der 44. Minute führte Zug immer noch mit 5 Toren. Im Anschluss haderten die Zugerinnen mit sich selbst, produzierten unnötige Fehler und wollten den Ball zum Teil etwas zu genau im Tor versenken. Daraus resultierten dann mehrere Pfosten- oder Lattentreffer. Das Heimteam schaffte dann mit einem 5:0 Lauf in der 49. Minute den Ausgleich zum 19:19. Nun waren die Gäste ihrerseits gezwungen ein Team Time-out zu nehmen, um sich wieder zu sammeln und sich auf ihre Stärken zu konzentrieren.
Zug schaffte es den Spielfluss der Gäste zu unterbinden und konnte wieder in Führung gehen. Innert einer Minute führten die Zugerinnen wiederum mit 2 Toren und konnten in der 55. Minute wieder mit 3 Tor in Führung gehen. Nun warf auch das Team Time-Out des Heimteams die Gäste nicht mehr aus dem Konzept. Die Zugerinnen brachten den 3 Tore Vorsprung über die Runden und siegte mit 22:25.

Nun geht es am 4. Mai in das alles entscheidende Spiel um den Titel. Zug erspielte sich zwar einen 3 Tore Vorsprung, ist sich aber bewusst, dass auch das kommende Spiel wiederum 60 Minuten dauert und es nochmals 60 Minuten volle Konzentration benötigt. In 60 Minuten passiert viel und so benötigen die Juniorinnen auch beim Heimspiel wiederum die grossartige Unterstützung der heimischen Fans. In der Zuger Sporthalle und mit den eigenen Leuten im Rücken wollen die U18 Juniorinnen nochmals ihr volles Potential abrufen.

Nach den beiden Barrage- Spielen um 11.15 Uhr (FU14E) und 13.15 Uhr (FU16E) folgt der Saisonhöhepunkt der FU18E um 15.15 Uhr in der Sporthalle Zug.

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