Am vergangenen Samstag spielte das FU18 vom LK Zug gegen den Kantonsnachbar und Tabellenverfolger vom Sempachersee. Das Ziel für das Spiel war klar, eine aggressive Deckung und Tempospiel um so weitere 2 Punkt in der laufenden Saison zu gewinnen. Die Spono Egales haben die letzten 7 Spiele in Folge für sich entschieden und nur den Meisterschaftsauftakt gegen Zug verloren. Da sich die beiden Team bereits bestens kannten, wussten beide Teams auf was sie sich gefasst machen müssen. 

Das Spiel begann mit einer Blitzoffensive des LK Zug. Nach 12 Minuten stand es 7:1 für das Heimteam und das Spiel schien seinen erhofften positiven Verlauf zu nehmen. Aufgrund des Spielstandes unterschätzten die Zugerinnen die Gäste mehr und mehr und passten sich dem Tempo sowie der Spielweise der Eagles an. In der Verteidigung wurde zwar hart zugepackt aber im Angriff leisteten sich die Gastgeberinnen einige technische Fehler und viele unpräzise Abschlüsse. So gelang es Nottwil bis zur 21. Spielminuten den Rückstand auf 10:7 zu verkürzen. Auch in den nächsten 9 Minuten bis zur Pause konnten die Zugerinnen sich nicht mehr steigern. Bei einem Spielstand von 13:8 ertönte die Pausensirene. 

Der Start in die 2. Halbzeit glückte beiden Teams nicht wunschgemäss. Es dauerte mehr als 5 Minuten bis die Gastgeberinnen den Ball zum ersten Mal erfolgreich im Tor der Eagles unterbringen konnten. Das Spiel verlief sehr ausgeglichen und keines der Teams schaffte es die Fehlerquote zu minimieren und sich so deutlich abzusetzen. In der 50. Spielminute gelang es Nottwil bis auf 2 Tore (17:15) aufzuschliessen, jedoch steigerte das Heimteam seine Leistung in der Offensive sowie in der Defensive in den letzten paar Minuten und gewannen das Spiel schlussendlich mit 23:18. 

Schlussendlich war es eine solide Leistung mit viel Verbesserungspotenzial. Nach dem Sieg gegen die Spono Eagles bleiben die Zugerinnern ungeschlagen und stehen nach Verlustpunkten weiterhin an der Tabellenspitze. 

Am kommenden Samstag spielt das U18 vom LK Zug auswärts gegen den siebt platzierten DHB RW Thun - Ein Sieg gegen die Berneroberänderinnen ist Plicht.