Im dritten Spiel gegen den HV Herzogenbuchsee wollte man sich die reine Weste behalten und als einziges Team gegen HVH keine Punkte abgeben.

In der ersten Halbzeit waren die ersten 20 Minuten sehr eng. Die Zugerinnen waren über das ganze Spiel immer im Vorsprung und es  wurden wenig technische Fehler gemacht. Die Zugerinnen konnten mit einem knappen drei Torevorsprung in die Pause gehen. Während diesen 10 Minuten wurde dem Team verdeutlich, wo eine Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt zu erfolgen hat, damit dieses Spiel nicht bis zum Schluss so eng bleibt. 

In der zweiten Halbzeit gelang es dem Heimteam den Vorsprung mit gekonnten Auslösungen und mit der schnellen Mitte auszubauen. Die Ziele des Trainer-Teams konnten vollends umgesetzt werden. Es gab aber auch in der zweiten Halbzeit einige technische Fehler. Jedoch konnten die Zugerinnen mit einem verdienten Sieg und einem Vorsprung von zehn Toren den Platz verlassen. Der LKZ schlägt somit HV Herzogenbuchsee auch im drtten Spiel klar und deutlich mit 36:26 (18:15).

STAFF Talk

Es ist schon fast etwas beängstigend - 14 Meisterschafts- und 4 Cupspiele ohne Niederlage. Eine unglaubliche Serie mit der Erkenntnis, dass die Ansprüche von Aussen stetig steigen. Es ist einfach zu sagen - dieses Team wird sowieso am Schluss zuoberst stehen, betrachtet man lediglich die Punkte. Doch wie die Spiele zustande kommen, wie sich das Team immer wieder auf neue Situationen einstellt und welche Aufgaben und Anpassungen während eines Spiels zuerst gelöst werden müssen, gehen dabei etwas unter. Es ist definitiv so, dass man sich im ersten Spielabschnitt etwas schwer getan hat. Die Spielweise der Gegnerinnen war aber auch etwas gewöhnungsbedürftig. Wo andere Teams genau daran gescheitert sind, ist der LKZ in der zweiten Halbzeit gewachsen. Aber genau das zeigt auf, wo die Stärken der Spielerinnen liegen - ob es dann am Schluss wirklich reicht ist wieder eine andere Geschichte.