In der dritten Partie gegen die HSG Nordwest Junorinnen wollten wir zeigen, dass der deutliche Sieg im letzten Spiel kein Zufall gewesen ist.

Der Start gelang uns sehr gut und nach sieben Spielminuten stand es 2:5 für den LKZ. Über die nächsten 13 Minuten wollen wir keine Worte verlieren, denn in der 20. Minute stand es tatsächlich 10:5 für die HSG Nordwest. Die sicherlich grösser unter Druck stehende HSG Nordwest schien Morgenluft zu wittern.

Bis zur Pause fingen wir uns wieder und konnten das Tempospiel der Gegnerinnen schon im Mittelfeld unterbinden und gingen so mit einer 3 Tore-Führung zum Seitenwechsel.

Solide zweite Halbzeit reichte

Das Ziel für die zweite Halbzeit war mehr Tempo und weniger Fehler. Die Fehler konnten wir leider nicht wunschgemäss reduzieren, jedoch machten unsere Gegenspielerinnen noch mehr Fehler. Den Vorsprung konnten wir gut halten und kontinuierlich ausbauen. Zum Schluss stand es 24:30 für Zug und wir sind stolz darauf, dass alle Spielerinnen in einem Spitzenspiel Spielzeit erhalten haben.

STAFF Talk

Jetzt wird es aber langsam knapp für die HSG Nordwest. Weder die Lobgesänge auf das Team noch die Freude über den einen Punkt gegen den LKZ anfangs Saison lassen darüber hinwegsehen, dass Spono Eagles unaufhaltsam näher rückt. Auf Seiten der Zugerinnen hingegen läuft es derzeit besser als vor Saisonbeginn erwartet. Im Gegensatz zur Partie vor Wochenfrist hat man sich individuell seriös auf den Gegner vorbereitet und eingestellt. Einzig die kurze Schwächephase von 2:5 auf 10:5 sowie die Chancenauswertung sollte man mit Bedacht analysieren. Im Gegenzug darf man dann aber auch die gezeigte Reaktion von 10:5 auf 10:13 ansprechen. Das Team hat Charakter gezeigt und sich selber aus dem "Dreck" gezogen. Dass man dann im Spitzenspiel alle Spielerinnen einsetzen konnte ist dabei sicher eine schöne Erkenntnis.

Insider

Wortbedeutung Jubel: Offenbarung grosser Freude durch entsprechendes Verhalten in Gestik, Mimik, Stimme, Sprache