Im dritten Spiel der noch jungen Meisterschaft zeigte sich bereist, dass die ansehende Begegnung zu einem ersten Gipfeltreffen führen würde.

Unser Team freute sich auf das Spiel gegen die HSG Nordwest Juniorinnen, welche sich insbesondere durch den klaren 45:30 Sieg gegen Spono Nottwil in die Favoritenrolle gespielt hatten. In der Anfangsphase waren die Gegnerinnen aus Basel schneller auf den Beinen, deswegen hatten sie immer ein bisschen die Nase vorn.

Wir liessen uns aber durch die schnelle Spielweise von HSG nicht aus dem Konzept bringen und blieben dran. In der Mitte der esten Halbzeit kassierten wir innerhalb von einer Minute gleich drei 2-Minutenstrafen. Aber durch unseren Kampfgeist erhielten wir in dieser Phase des Spiels nur 2 Gegentore. Dieser Kraftakt motivierte uns (nachträglich betrachtet)) dermassen, dass wir weiterhin im Spiel bleiben konnten.

Ausgleich vor der Pause

Vor der Pause erhielt eine Spielerin der HSG Nordwest eine direkte rote Karte, weil der Schiedsrichter die Abwehraktion im Gegenstoss mit einem Schlag ins Gesicht als Tätlichkeit ausgelegt hatte. Nun lagen wir zwar immer noch im Rückstand, doch Dank einer guten Torhüterleistung wie dem ständigen Willen nicht aufzugeben, konnten wir bis zur Pause ein Unentschieden 15:15 erkämpfen

Für die 2. Halbzeit nahmen wir uns vor, weiterhin aktiv zu verteidigen und unsere Chancen im Angriff konseuenter zu nutzen. Dies gelang in den ersten Minuten nicht schlecht und wir konnten in Führung gehen. Je länger das Spiel dauerte, schlichen sich leider wieder zu viele Fehler ein und 100%ige Chancen wurde nicht genutzt. Dazu machte uns die Torhüterin von HSG Nordwest auch in der Mitte der 2. Halbzeit das Leben schwer. Sie hielt beinahe alles - Gratulation!

Kämpferherz gezeigt

Wir liessen uns nicht unterkriegen und probierten alles, um dieses Spiel noch zu gewinnen. In den letzten 10 Minuten des Spiels lagen wir immer 1 bis 2 Tore im Rückstand und es wurde eng. Normalerweise hätten wir bei unserer Chancenauswertung zu diesem Zeitpunkt schon längst als Verlierer auf dem Platz stehen müssen. Doch unser Kampfgeist wurde schlussendlich belohnt. Trotz unserer Fehlerquote konnten wir uns über ein Unentschieden (28:28) freuen und einen Punkt mit nach Hause nehmen. Ein Wehmutstropfen ist der Ausfall von Lynn sowie das leicht angeschlagene Knie von Jessica. Gute Besserung.