Die FU16Elite-Junioriennen des LK Zug haben am Samstag ihr erstes Barrage-Spiel um den Verbleib im U16-Elitegefäss auswärts gegen KTV Wil Kathi bestritten. Mit dem diskussionslosen 14:36 Sieg hat man sich eine optimale Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Samstag, 04.05.2019, 13:15 Uhr Sporthalle Zug erspielt.

Die Nervosität war gross, denn keine der Spielerinnen musste jemals in einem Barrage-Spiel um den Ligaerhalt kämpfen. Da kamen die aufmunternden Videobotschaften für jede einzelne Spielerin natürlich zum !perfekten Zeitpunkt. Vielen Dank an Elena und Céline für die tolle, hervorragende, perfekte und zeitaufwendige Motivationsspritze - meeega! Absteigen oder in der Liga verbleiben - das ist in diesen Barrage-Spielen die Frage. Für die Spielerinnen des LK Zug bzw. auch im Verein selber geht es um sehr viel - sowohl für die FU16- wie auch die FU14-Spielerinnen. Einen Abstieg in die Interklasse wollten alle Spielerinnen verhindern.

Und plötzlich war er da, der Glaube an sich selbst

Das Spiel begann so, wie es sich die Zugerinnen nicht besser hätten erträumen können. Volles Haus, viele Fans aus Zug. Eine super Stimmung in der Halle, auch wenn die Mehrheit der Zuschauer natürlich für das Heimteam gehofft hatte. Die Gäste legten einen fulminanten Start hin. Nach 10 Minuten stand es 1:6 und insbesondere Norma Goldmann nutzte die vorhandenen Lücken konsequent und war fast alleine für die ersten Torerfolge zuständig. Das Spiel ging - nüchtern betrachtet - realtiv schnell in eine Richtung. Der LK Zug stand hinten sehr konzentriert und das Kollektiv liess den Gegnerinnen praktisch keine Torchancen zu. Im Gegenzug nutzte man im Angriffspiel die Abstimmungsprobleme der Wilerinnen. Das Team funktionierte als Einheit - Dänemark und die letzten Siege sei Dank. Wil schien mit dem Auftreten der Zugerinnen im ersten Spielabschnitt einige Probleme zu haben und musst sich vielleicht auch eingestehen, dass das Tempo des Spiels höher ist, als man sich das in der Interklasse gewohnt ist. Der LKZ-Zug rollte - so war es auch nicht verwunderlich, dass bereits in den ersten 30 Minuten fast alle Spielerinnen eingesetzt werden konnten. Zur Pause stand es 5:15 - das Team war sichtlich erleichtert.

«Bei diesem Resultat haben wir einiges richtig gemacht»

Thomas Huber | Staff LK Zug Handball

Wir spielen 60 Minuten

Im zweiten Spilabschnitt ging es darum, den Vorsprung nicht zu verteidigen sondern im gleichen Umfang nochmals zu erweitern. Die Vorgabe war klar - "Wir gehen hier mit einem 20 Tore Vorsprung aus der Halle und setzen alle Spielerinnen ein!". Die Motivation der Spielerinnen war gross. Und weil sie wissen, dass jedes Tor entscheidend sein kann haben sie alles gegeben. Im Team wurde gut durchgewechselt und tatsächlich konnten alle Spielerinnen Barrage-Luft schnuppern. Die Abwehr hielt weiter dicht, auch wenn die eine oder andere Chance durch Paraden von Smilla abgewehrt werden musste. Schlussendlich zog man wieder Tor um Tor davon und ab der 50. Spielminute schienen die Wilerinnen endgültig an ihre physischen Grenzen zu kommen. Vorne fehlte ihnen die Kraft, was die Zugerinnen konsequent mit schellen Gegenstössen zu beantworten wussten. Schlussendlich besiegt der LK Zug den KTV Wil Kathi klar und deutlich mit 14:36 und hat sich so eine optimale Ausgangslage für das Rückspiel vom kommenden Samstag, 04. Mai 2019, 13:15 Uhr in der Sporthalle Zug geschaffen.

Gute Besserung

Der LK Zug wünscht der gegnerischen Torhüterin gute Besserung. Sie hat sich bei einer Abwehraktion wohl am Knie verletzt und konnte die letzten 20 Minuten nicht mehr weiterspielen. Ebenfalls gute Besserung an Mara Schnurrenberger - auch sie hat sich in der letzten Minute am rechten Sprunggelenkt verletzt. Das Team hofft, dass beide Verletzungen schnell wieder verklingen und Mara am kommenden Samstag für ihr "Abschiedsspiel" im FU16Elite auflaufen kann.

Fotos vom Spiel

Vorschau
 
Sa, 04.05.2019 | 13:15 Uhr
LK Zug - KTV Wil Kathi
Zug Sporthalle
FU16E - Barrage - Rückspiel