1819 FU16E team 600x338Die U16 Juniorinnen des LK Zug melden sich eindrücklich zurück. Aus den letzten sechs Partien erspielte man sich 8 Punkte. Die letzten drei Partien konnten sogar alle siegreich gestaltet werden, obwohl man gegen den Fünft- und Drittplatzierten zu spielen hatte.

Konzentriertes Trainieren, Vertrauen schaffen und Erfolge feiern - so könnte man wohl die Veränderung der Spielerinnen in den letzten Wochen beschreiben. Musste man phasenweise noch Angst um den Barrageplatz haben, liegen die Zugerinnen zu Saisonende mit 6 Punkten Vorsprung auf dem direkten zweitletzten Abstiegsplatz und nur einen einzigen Punkt hinter dem sicheren und alles rettenden fünften Schlussrang. Das Verdikt ist klar - der LKZ muss in die Barrage und spielt am 27.04. und 04.05.2019 gegen den Finalsieger der FU16 Interklasse, den KTV Wil Kathi. Doch alles der Reihe nach.

Selbstvertrauen ist alles

Den Auftakt zur Aufholjagd ist wohl im Spiel gegen die Köniz Cats erfolgt. Nach einem Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn hinter uns hat man angefangen, wieder an sich zu glauben. Die darauf folgende 26:22 Niederlage gegen LC Brühl war nicht wirklich nötig, man konnte aber auch nicht mit dem kompletten Kader antreten. Anders die folgende Niederlage gegen GC Amicitia Zürich - hier hatte man schlicht und ergreifend keine Chance. Gegen das Schlusslicht SG Wyland Panthers feierte man dann den zweiten richtigen 38:14 Vollerfolg. Die 24 Tore sprechen eine deutliche Sprache und war in diesem Umfang auch vollends verdient. Danach folgte, was eigentlich folgen musste. Ein 24:22 Sieg gegen die direkt vor uns liegenden HSG Nordwest Juniorinnen und die Erkenntnis, dass man auch gegen vor uns liegende Teams gewinnen konnte.

Somit fuhr man mit grossem Selbstvertrauen nach Herzogenbuchsee, obwohl die Topskorerin aufgrund ihrer Fussverletzung nicht mitwirken konnte. Nichts desto trotz wollte man hier den letzten positiven Test für die Barrage auf die Platte legen. Gegen sich hatte man ein körperlich überlegenes Team, welches auf dem dritten Tabellenplatz steht. Herzogenbuchsee und Zug - die gefühlten "ewigen Rivalen" im Juniorinnenbereich?

«Das Timing stimmt!»

Thomas Huber | LKZ

Das Spiel begann eher subotimal für die Zugerinnen. Nach 6 Spielminuten lag man 3:1 hinten - allerdings kam irgendwie das Gefühl auf, dass das noch nicht alles gewesen sein konnte. Bis zur 10. Spielminute glich man auf 3:3 und in der 17. Spielminute auf 5:5 aus. Danach schin der Knoten geplatz zu sein. In den verbleibenden 13 Spielminuten liess man nur noch ein einziges Gegentor zu und setzte selber den Ball noch fünf mal erfolgreich ins Netz. Das Pausenresultat von 6:10 verdutzte dann offensichtlich nicht nur den Gegner sondern auch die Gäste.

Im zweiten Spielabschnitt ging es anfänglich im selben Stil weiter. Zug deckte konsequent und nutze im Angriff endlich ihre Stärken. Zeitweise lag man mit 6 Gegentoren im Führung bis dann das grosse Zittern aufkam. Schlussendlich hat man das Spiel optimal eingeteilt - 60 Spielminuten und 21:22 gewonnen. Das Spiel hätte aber an diesem Tag keine Sekunde länger dauern dürfen! Mit diesem Sieg hat man sich eindrücklich zurückgemeldet. Das Selbstvertrauen ist gestiegen - am Freudentaumel können wir noch arbeiten.

Ready for Barrage

Das Team ist also wieder fähig auch vor ihnen liegende Teams zu schlagen. Nun gilt es diesen Schwung mit in die Vorbereitungsphase der Barrage mitzunehmen und weiter auszubauen. Das Team ist motiviert, gewillt und voller Tatendrang. Wenn der LK Zug in den nächsten beiden Partien erneut so auftritt, können sich die Spielerinnen am Ende der Saison selber ein Geschenk machen. Das Trainerteam glaubt an die Spielerinnen - aber erstmal wünschen wir allen Mädels viel Spass und wunderbare Erfahrungen am Handballturnier über Ostern in Dänemark. Das wird meeega cool!

 

Bericht von Nora Snedkerud

Auswärtsspiel gegen HV Herzogenbuchsee, 13.4.2019

1819 FU16E snedkerudnoraWir starteten ziemlich gut in die Partie, in der siebten Minute stand es 1:3 für uns. In der 17. Minute konnten sie aber wieder bis zum 5:5 aufholen. Grund dafür war, dass wir viele technische Fehler machten oder die Tore vorne nicht trafen und sie Gegenstösse laufen konnten. Gegen Ende der ersten Halbzeit lief es wieder besser und wir gingen mit einer Führung von 6:10 in die Pause. Bis in die 50. Minute lief es uns gut und wir führten mit 15:20. In den letzten zehn Minuten unterliefen uns sehr viele technische Fehler die uns das Polster von 5 Toren wegnahmen und zwei Minuten vor Schluss führten wir nur noch mit einem Tor. Wir spielten vorne ruhig und warfen vorne nicht schnell aufs Tor und so gelang es uns den 21:22 Sieg mit nach Hause zu nehmen.