Am Tag der «Gansabhauet», am 11.11.2017, spielte die U13 in einer neuen Gruppe in Sursee

Da unsere Torhüterin ausfiel, musste die wichtige Aufgabe des Torwarts von Feldspielerinnen übernommen werden. Einige waren das erste Mal überhaupt im Tor. Ein grosses Dankeschön für den Einsatz!

Das erste Spiel gegen den HC Kriens 1 starteten wir noch etwas müde auf den Beinen, was sich gegen die schnellen Spielerinnen und Spieler aus Kriens mit einem 4:20 rächte. Positiv war, wie wir im Angriff den Ball phasenweise schnell laufen lassen konnten.
Im zweiten Spiel gegen den Gastgeber BSV RW Sursee 1 spielten wir eine aufmerksame, konsequente Manndeckung. Wir blockierten die Gegner, wann immer sie zu nahe kamen. Das teilweise relativ ausgeglichene Spiel verloren wir mit 9:14.

Die Verteidigung im dritten Spiel gegen HC Rotenburg 1 war am Anfang noch besser. Wir konnten die anstrengende Manndeckung jedoch nicht das ganze Spiel durchhalten. Im Angriff waren wir zu statisch und zu nahe am körperlich stark überlegenen Gegner. Dies rächte sich mit vielen Gegenstosstoren, die wir ihnen durch ungenaue Pässe ermöglichten. Auch das Positionsspiel im Angriff müssen wir noch besser in den Griff kriegen und wirklich die ganze Breite des Feldes ausnutzen. Das Spiel endete 5:17.
In der «Rückrunde» gegen Kriens gelang uns die Deckungsarbeit viel besser als zu Beginn. Was wir noch lernen müssen, ist einen besseren Überblick zu gewinnen, damit wir auch mitbekommen, was neben uns läuft. Im Angriff waren wir wiederum zu statisch und konnten gegen die Krienser, die relativ offensiv im 3:2:1 und 3:3 verteidigten, nicht das erreichen, was wir wollten. Das Spiel mussten wir mit 7:19 verloren geben.

Gegen Sursee war es wieder zeitweise knapp. Die Verteidigung stand. Wir wurden dennoch mit 4:10 geschlagen.
Das letzte Spiel gegen die grossen Rothenburger verlief harzig. Wir waren schon müde, da wir alle 50 Min. für 20 Min. spielen mussten und nie eine grössere Pause zur Erholung hatten. Wiederum viele Gegenstosstore, die auf schlechte Pässe von uns zurückzuführen waren, führten zu einem 7:21.

Trotz der vielen Niederlagen ist das Fazit insgesamt positiv: Die Verteidigung ist sehr gut, wenn alle konzentriert und konsequent abwehren. Im Angriff haben wir viele schöne Passfolgen gezeigt und sind teilweise recht gut ohne und mit Ball in die Schnittstellen gelaufen. Wo es noch hapert, sind die vielen Fehlpässe, die meist mit einem Gegentor quittiert worden sind, die Schussqualität und das Positionsspiel.