Eine weitere Überraschung blieb aus: Das 1.-Liga-Team des LK Zug schied am Samstag im Cup-Viertelfinal gegen Brühl II (SPL2) mit 27:32 aus. Die Ostschweizerinnen mussten sich jedoch bis zur 18. Minute gegen einen hartnäckigen Gegner in Geduld üben, denn der Außenseiter hielt die Partie bis zu diesem Zeitpunkt ausgeglichen (8:8). Zur Halbzeit lag das Team von Trainer Quirino Deflorin nur mit 11:13 zurück.
Zweite Halbzeit und Entscheidung
Nach dem Seitenwechsel konnte Brühl jedoch seiner Favoritenrolle gerecht werden und setzte sich zunächst auf 20:15 (38.) und später auf 26:21 (51.) ab – die Entscheidung war gefallen. Zug, verstärkt durch die erfahrene SPL1-Spielerin Leah Stutz, verlor letztlich ehrenvoll mit einer Differenz von fünf Treffern.
Stolz des Trainers
Trainer Deflorin äußerte sich stolz über die Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben bis zum Schluss gekämpft und wollten uns in die Verlängerung retten. Brühl erwies sich jedoch als das effizientere Team. Meine junge Equipe hat den Gegner gefordert und alles gegeben. Auch wenn unsere Cupreise nun beendet ist, bleibt sie unvergesslich.“ Er betonte, dass die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen für die Entwicklung der Spielerinnen von großer Bedeutung sind.
Vorherige Erfolge
Zuvor hatte das Team zwei SPL2-Teams, Arbon und Handball Nordwest, aus dem Wettbewerb eliminiert. Im Vorfeld des Cupspiels trat die SPL1-Mannschaft des LK Zug gegen Rotweiss Thun an. Die Zugerinnen erreichten dabei bereits drei Runden vor dem Ende der Vorrunde ihr erstes Saisonziel – die Qualifikation für die Finalrunde. Unter Trainer Patrick Strebel besiegten sie den direkten Konkurrenten Thun deutlich mit 38:28.
Zug (1.) – Brühl (SPL2) 27:32 (11:13)
Sporthalle, 100 Zuschauende. Schiedsrichter: Eberhard, Lanz. Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen Brühl.
Zug: Buss/Eichenberger; Geser (2), Steenaerts (6/3), Senti (3), Stutz (4), Wegmann (1), Wagner (1), Stadelmann (1), Trachsel (2), Ulli (4/2), Elsener, Stahel, Deflorin (1), Chabin (2).
