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Der LK Zug treibt seine Vision vom Spitzensport voran

LK Zug Handball
08 Juni 2021
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Beim LK Zug erhalten Handballerinnen die Möglichkeit Spitzensport zu betreiben. Hierfür wurde neu eine AG gegründet. In Zusammenarbeit mit dem OYM in Cham profitieren mit Blick auf die nächste Saison vier LKZ-Spielerinnen von diesem Programm.

Der LK Zug setzt weiteren Meilenstein. Der Verein macht einen nächsten Schritt hin zum Spitzensport. Hierfür haben 11 Aktionären eine AG, die Talent Impact AG, gegründet. Das Aktionariat setzt sich mehrheitlich aus dem Umfeld des LKZ zusammen. Die Idee dahinter ist: Zuger Handballerinnen soll auf dem Weg zur Profisportlerin auch Perspektiven neben diesem Haupttätigkeitsfeld geboten werden.

Bereits seit vergangenem Sommer fördert der LK Zug seine leistungswilligen Handballerinnen in Zusammenarbeit mit dem OYM, dem Kompetenzzentrum für Spitzensport in Cham, auf dem Weg zur Spitzensportlerin. Mit Charlotte Kähr, Joline Tschamper und Svenja Spieler haben im letzten Jahr schon drei Spielerinnen von diesen Erfahrungen – bisher noch unter dem Projekt Talents 3 und integriert im LKZ - profitiert. Während Kähr mit dem Wechsel nach Deutschland jetzt aus diesem Programm ausscheidet, kommen neu Rückraumspielerin Celia Heinzer und Torhüterin Jenny Abt dazu.

Gremien mit viel Fachkompetenz bestückt

Und mit der Gründung der AG wird das Gefäss noch ausgebaut. «Dieser Schritt wurde von uns bewusst so gewählt», sagt Stefan Scheidegger, Verwaltungsratspräsident (VRP) der Impact Talent AG und zugleich Geschäftsführer. Denn damit soll einerseits der Weg der Professionalisierung noch fokussierter gegangen werden und andererseits will man das Projekt vom LK Zug entkoppeln. «Damit nehmen wir das finanzielle Risiko vom Verein weg», erklärt der VRP, der beim LKZ als früherer Finanzchef sowie Präsident der Gönnervereinigung Ciub 2010 bestens verankert ist. Scheidegger ist auch Unternehmer und Gründer der Impact Treuhand GmbH.

Den vierköpfigen Verwaltungsrat komplettieren Andrea Hager (Unternehmerin und Mitgründerin der MANA Group AG), Patrick Göcking (Generalagent Mobiliar Versicherung in Zug) sowie die frühere Schweizer Eiskunstlaufprinzessin Sarah van Berkel-Meier (Sportmanagement und Videomarketing). Aber auch das ebenfalls vier Personen umfassende operative Team ist mit den Kompetenzen Leitung (Stefan Scheidegger), Athletenbetreuung (Andrea Schürmann), Leadership-Coach (Katja Grolimund) und Sport (Christoph Sahli) breit
aufgestellt. «Wir bieten den Athletinnen ein Gesamtpaket an. Sie sollen sich sportbegleitend auch in der Ausbildung und/oder im Beruf weiterentwickeln können», betont Scheidegger.

OYM ebnet Weg zur Spitzensportlerin

Joline Tschamper und Svenia Spieler werden ein weiteres Jahr bei Talent Impact bleiben. Tschamper hat eine ideal verlaufene Therapie hinter sich und hofft dank dem Aufbautraining im OYM in der nächsten Saison wieder richtig angreifen zu können. Sie hat das Potenzial zur SPL1-Leistungsträgerin. Svenja Spieler erzielte im vergangenen Jahr enorme Fortschritte. Die ehrgeizige und ambitionierte Rückraumspielerin hat ihr Rendement noch längst nicht ausgeschöpft, deutete aber in den Playoffs an, zu was sie fähig ist. Charlotte Kähr hingegen, wird das OYM verlassen, um sich bei Buxtehude in der Deutschen Bundesliga einer neuen sportlichen Herausforderung stellen. Sie darf als Musterathletin in jeder Hinsicht bezeichnet werden und war im Saisonfinale – auch dank dem OYM – die beste Spielerin.

Neu stossen Celia Heinzer und Jenny Abt dazu. Die Muotathalerin hat soeben die Lehre abgeschlossen, verschiebt ihren Lebensmittelpunkt nach Zug und will ihrer sportlichen Karriere einen weiteren Schub verleihen. Mit Jenny Abt ist erstmals eine Torhüterin mit dabei. Die Erhöhung der Trainingseinheiten lassen sich bei ihr mit der Ausbildung vereinbaren. Während Celia Heinzer noch mit den Nationalteams unterwegs ist, beginnt Jenny Abt sofort im OYM und absolviert ein Reha- und Aufbauprogramm.

Zusammenarbeit mit dem OYM laufend erweitern

Geht man von acht Teilnehmerinnen aus, beträgt das jährliche Budget 250'000 Franken pro Saison. Einen Teil dieser Summe tragen die Spielerinnen selber, einen Teil übernimmt der LK Zug. «Für den Rest ist es uns gelungen, Partner zu finden, die uns finanziell unter die Arme greifen», erklärt Scheidegger. Und mit Blick auf die nächste Saison sagt der VR-Präsident der Talent Impact AG auch: «Wir wollen die Zusammenarbeit mit dem OYM laufend erweitern, beispielsweise mit einem Fokus auf optimierte Ernährung.» Zudem soll der Betreuung und Ausbildung der Athletinnen neben dem Sport hohe Aufmerksamkeit geschenkt werden. Und selbstverständlich wolle man weiteren Spielerinnen mit dem Projekt die Möglichkeit bieten, den Weg zum Spitzensport zu ebnen.

Geschäftsstelle

LK Zug Handball | Irene Spieler
Gartenstrasse 22 | CH-6331 Hünenberg

Fon +41 (0)41 780 42 66
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