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Vieles stimmte nicht, doch dieser Wurf trifft (Foto Dimitri Costa)

FU16E: Keiner hätte da wohl nur einen Franken auf uns gewettet

LK Zug Handball
10 Juni 2021
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Im ersten Finalspiel vom Mittwoch traf der LK Zug auswärts auf das Team von Herzogenbuchsee. Dabei ist man nur knapp einem Disaster entgangen. Aufgrund der beherzten Aufholjagdt in den letzten 20 Minuten hat man sich aber nun die Chance auf einen Titelgewinn für das Rückspiel in Muri aufrecht erhalten können.

Es war ein Start nach Mass in diese Finalpartie. Nach 11 Minuten führte man 4:7, allerdings merkte man bereits da, dass das Angriffspiel ins Stocken kommen könnte. Dem war dann auch so. Von der elften bis zur 30. Minute erzielte man gerad mal 2 Tore, musst aber in der Abwehr 12 Treffer hinnehmen. Das Verdickt - 16:9 in der Pause für den HV Herzogenbuchsee.

Was ist passiert? Herzogenbuchsee verteidigte hart, war schnell auf den Beinen und im 1:1 war grossmehrheitlich einfach kein Durchkommen. Die Verunsicherung machte sich breit, man verfiel in ein altes Muster und reibte sich sprichwörtlich am Gegner in einer Breite auf 15m während 20 Minuten auf. Das TimeOut beim Stand von 9:7 zeigte keine Wirkung, das Team konnte sich nicht an die Situation anpassen. Dazu kam, dass man dem Gegner in der Abwehr zu grosse Lücken offerierte und die Torhüter nicht richtig ins Spiel gekommen sind. Unglückliche Abwehr und der Ball rollt trotzdem  immer wieder ins Tor. Herzogenbuchsee gelang praktisch alle, dem LKZ eigentlich nichts.

Aufgeben ist keine Alternative

Sieben Tore Rückstand zur Pause - man kann es sich auch schönreden, hat man aber nicht gemacht. Dem Team wurde schnell klar, es muss sich etwas ändern. Wollen reicht nicht - machen muss man es. Die Zugerinnen kamen (so schien es) nicht viel anders aus der Kabine als vor der Pause, denn bereits 3 Minuten später lag man mit alles vernichtenden 10 Toren im Rückstand. Zu diesem Zeitpunkt hätte wohl niemand auch nur 1 Franken auf das Team gewettet. Erst eine Zeitstrafe gegen Herzogenbuchsee brachte die kleine Wende. Der LK Zug verkürzte auf 20:11, 12, 13, 14 - näher als 6 Rore kam man aber nicht - im Gegenteil - 10 Minuten vor Schluss lag man 25:18 hinten.

Jetzt müsst ihr Risiken eingehen

"Es ist unser letztes TimeOut - jetzt müsst ihr Risiken eingehen oder wir gehen unter. Jedes Tor zählt und wir gehen hier nicht mit minus 7, 9 Toren aus der Halle". Irgendwie ist es angekommen. Das Team rafft sich zusammen, zeigt Herz und Leidenschaft, gibt nicht einfach auf und verdichtet hinten die Räume besser. Sabrina geht in jede Lücke, arbeitet mit dem Arm, wird aber häufig hart gestoppt. Trotzdem, die Zugerinnen glauben endlich an sich und Nora Snedkerud trifft 30 Sekunden vor Schluss zum Endresultt von 30:26. Auf die Frage nach dem Spiel an das Team, ob es sich wie ein Sieg oder eine Niederlage anfühlt - die Antwort ist der Weg!

STAFF TALK

Was ist Erfolg? Klar es ist schöner, wenn man als Gewinner aus einer Partie gehen kann - war man jetzt erfolglos? Man wollte, doch man konnte nicht - schön wäre gewesen erfolgreich. Schlussendlich hat man das Mögliche aufrechterhalten und das Unmögliche in Bezug auf das Rückspiel abgewendet - also war man doch erfolgreich?  Egal, am Sonntag will man im Rückspiel unbedingt Erfolg haben - in diesem Fall schlicht und einfach reduziert auf das Spiel bzw. den Titelgewinn. Alles andere wird in den nächsten Kapiteln dieser Spielerinnen stehen.

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