FU16E: 10 Minuten Blackout machen den Unterschied aus

Thomas Huber
07 September 2020
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Das erste Spiel der neuen Saison hat bereits zwei wichtige Erkenntnisse gezeigt. Erstens ist man auf Augenhöhe - auch mit GC Amicitia Zürich - und zweitens kann man nicht 10 Minuten lang eigene Konzepte fahren.

Aus den Vorbereitungsturnieren kennt man bereits ein wenig die Stärken von Spono Eagles, HVH und LC Brühl. GC war noch unbekannt, durfte aber aufgrund der Entwicklungen der letzten Saison als stark eingestuft werden. Und so ist es denn auch gekommen. Nach einem super Start lag man nach zehn Spielminuten 6:2 in Front. Sichtlich begeistert, dass es funktioniert hat man dann aber den Pfad des konsequenten Spieles verloren und liess die Gegnerinnen 7:6 herankommen. Dann wieder ein konzentrierte Phase bis zur 20. Spielminute mit dem Resultat, dass man 12:8 vorne gelegen hat. Was dann folgte war ausschlaggebend, dass man schlussendlich die beiden Punkte abgeben musste.

10 Minuten passiv ist zu lange

Während den letzten 10 Spielminuten bis zur Pause hat man die Mannschaftstatktik verlassen, konzeptlos agiert und vorne kein Tor mehr erzielt. Dazu ist gekommen, dass man hinten zu lasch agiert hat und häufig überlaufen wurde. Das Fazit - 12:15 zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel pendelte das Spiel lange hin und her und nur zögerlich konnte der LK Zug den Rückstand verringern. Es dauerte bis zur 51. Spielminute bis man wieder mit einem Tor in Front gelegen hatte.

Es braucht 6 nicht nur 2 Spielerinnen

Danach spielten eigentlich nur noch Noémi und Sabrina und das wird gegen 6 Gegnerinnen einfach schwierig. Die knappe 29:30 Niederlage konnte nicht mehr abgewendet und musste so auch akzeptiert werden. Natürlich ist es schade, wenn man so ein Spiel verlieren muss - allerdings hat man auch gesehen, dass das Team auch gegen GC Amicitia Zürich auf Augenhöhe spielen kann. Die Saison ist noch jung und wenn man aus den Erfahrungen dieses Spiels die richtigen Schlüsse zieht, kann es in 3 Wochen im Rückspiel schon ganz anders aussehen. Gratulation an GC - wir freuen uns auf das Rückspiel.

STAFF TALK

Klar wäre es schön gewesen, mindestens noch einen Punkt mitzunehmen. Doch so wird den Spielerinnen wohl deutlicher, dass es einfach nicht reicht, wenn man 10 Minuten pausiert und sich nicht mehr an Mannschaftstaktiken hält. Dass man trotzdem so nahe am Gegner ist, zeigt aber auch die Stärke des Teams. Dazu darf man sagen, dass es sehr viele schöne und erfreuliche Momente gegeben hat. Man hat überraschende Wurfvarianten, neue Auslösehandlungen und das Spiel über den Kreis gesehen. Dass sowohl GC wie auch der LK Zug nur mit 10 Spielerinnen aktiv gespielt haben gilt es sicherlich noch zu ändern. Aber das wird etwas mehr Zeit brauchen. Die Saison ist noch jung, wobei das Puzzle-Bild erst im Mai 2021 präsentiert wird. Die ersten Teile sind schon richtig, einzelne fehlen und dann gibt es sicher auch noch welche, die am falschen Ort platziert sind. Jetzt geht es darum, die falschen Teile zu korrigieren und weitere hinzuzufügen. Die Mädels sind motiviert genug, den Weg weiter zu gehen und wissen genau, dass es nicht nur immer gerade aus geht. Alles bestens - wirs sind mit dabei!

 

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