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Ria Estermann und Sibylle Scherer sind als wichtige Teamstützen weiterhin mit dabei (Bild: Alexander Wagner)

SPL1: LK Zug setzt auf eigene «next generation»

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16 März 2021
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Die Kaderplanung beim LK Zug ist weitestgehend abgeschlossen. Einzig auf dem Flügel rechts soll noch auf das Karriereende von Simona Cavallari reagiert werden. Derweil verlängerten die beiden Routiniers Ria Estermann und Anezka Zuzanek ihre Verträge. Und vor allem: Der LKZ setzt weiter konsequent auf die Jungen – die eigene «next generation» ist bereit, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.

Mit Ria Estermann und Anezka Zuzanek gelang es zwei routinierte Stützen für die nächste Saison zu binden. Gerade Estermann ist als Co-Captain und langjährige LKZ-Spielerin eine wichtige Akteurin im jungen Zuger Team. Torfrau Zuzanek geht in ihre zweite Saison mit dem LKZ und komplettiert damit das Torhüterinnentrio. Ihre Formkurve zeigte zuletzt wieder nach oben, womit sie ein wichtiger Rückhalt der Zugerinnen ist.

Sibylle Scherer bleibt an Bord, sofern sie sich von ihrer Knieverletzung und der damit einhergegangenen Operation entsprechend erholt. Sollte der Aufbau reibungslos verlaufen kehrt Scherer in den Kader des SPL1-Teams zurück und will mit dem LKZ noch einmal voll angreifen. Damit würde dem jungen Team viel Routine erhalten bleiben, ist die Zuger Identifikationsfigur und langjährige Topskorerin auf und neben dem Platz ein wichtiger Faktor.

Vielversprechende Talente rücken nach

Erweitert wird der Zuger SPL1-Kader nächste Saison durch Talente aus der eigenen zweiten Mannschaft. Mit der U20-Nationalspielerin Sina Hess (02) schafft eine Rückraum-Allrounderin den Sprung in die erste Mannschaft, die auch bereits durch starke Leistungen in der Abwehr auf sich aufmerksam gemacht hat. Die sympathische Zugerin deutete im Februar bereits auf höchster Stufe im Spiel gegen Nottwil an, dass sie mit ihrer Dynamik die gegnerischen Abwehrreihen ordentlich durcheinander wirbeln kann.

Alina Gwerder zählt mit Jahrgang 99 zwar eher zum altersmässigen Mittelfeld des Teams, doch die Spielgestalterin aus dem Muotathal musste sich nach zwei Kreuzbandrissen zuerst wieder zurück kämpfen. Dieser Kampf hat sich nun ausbezahlt und die Rückraum-Mitte-Spielerin zeigte diese Saison starke Leistungen als Spielführerin der SPL2-Mannschaft des LK Zug.

Ebenfalls aus dem SPL2-Team stossen mit Norma Goldmann (03, Rückraum links) und Emma Bächtiger (04, Rückraum rechts) zwei Talente, die auch der Handballakademie des Schweizer Handballverbandes angehören, zur ersten Mannschaft. Die Nachwuchs-Internationalen sollen Schritt für Schritt ans höchste Schweizer Niveau herangeführt werden. Norma Goldmann ist dabei ein ähnlicher Spielertyp wie die zum Buxtehuder SV wechselnde Charlotte Kähr und dürfte mit ihrer Härte in der Abwehr und mit Athletik in der zweiten Welle für Furore sorgen. Auf der rechten Rückraumseite erhält der LKZ mit Emma Bächtiger eine spielintelligente und wendige Linkshänderin, die den Zuger Rückraum in Zukunft unberechenbarer machen soll.

Der LK Zug hat damit seine Kaderplanung für die kommende Saison weitestgehend abgeschlossen. Einzig auf der Position Flügel rechts hält der LKZ noch nach einer Spielerin Ausschau.

Quelle: LK Zug / Bild: Alexander Wagner

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