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FU18 elite - Schweizermeister 2020/21 (Fotos Philipp Hegglin Sports Photography)

FU18E: Trotz einer knappen Niederlage holen auch die U18 Juniorinnen den Meistertitel nach Zug.

Fotos Philipp Hegglin Sports Photography
14 Juni 2021
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Bericht vom Samstag:

Mit voller Vorfreude gingen wir an den Matsch. Wir starteten gleich zu Beginn mit 2Toren. Nach der ersten Zeitstrafe der Gegner folgten beidseitig einige Technische Fehler. Dadurch nahmen wir unser erstes Team-Time-Out. Jedoch folgten darauf wieder einige Technische Fehler. Bald schon war die erste Halbzeit gespielt. Wir waren immer mit einem Vorsprung von 4 Toren vorne, bis zur Pause.

Nach der Pause ging es gleich mit Toren weiter. Wir starteten nicht gut in die zweite Hälfte des Spiels und hatten viele Technische Fehler. Mit einem schnellen Spiel von unserer Seite her gab es dann ein Kopf an Kopf rennen. Doch am Schluss konnten wir das Spiel mit 25:29 gewinnen.

Nach einem Sieg im Hinspiel am Samstag gegen Nottwil mit 29:25, bestritten die U18 Juniorinnen ihr alles entscheidendes und letztes Spiel der Saison 2020/21 um den CH-Meistertitel in der höchsten Juniorinnen Kategorie. Mit einer knappen Niederlage schafften es auch die U18 Juniorinnen und machten das Juniorinnen-Tripple perfekt.

Das erste Tor der Partie erzielte das Heimteam, was gleichzeitig die erste und letzte Führung der Zugerinnen war. Die Startphase war geprägt von technischen Fehlern und einigen Paraden der Torhüterinnen. Nottwil steigerte sich nach der Startphase und konnte mit zwei-drei Toren in Führung gehen. Auch eine dreifache Parade der Zuger Torhüterin nützte zu diesem Zeitpunkt nicht viel und Nottwil konnte in der 14. Minute mit 4 Toren in Führung gehen. Nun war es so, dass Notwil den 4 Tore Rückstand aus dem Hinspiel bereits wettgemacht hat und kurze Zeit später sogar mit 5 Toren in Front war. Zug spielte im Angriff zu harmlos und ging zu wenig konsequent in die Lücken und produzierte so zu viele unnötige technische Fehler. Zudem reagierten die Zugerinnen in der Abwehr anstatt zu agieren und so hatte Notwil im Angriff leichtes Spiel um ihre Tore zu erzielen. Hinzu kam, dass die am Samstag noch so souveränen Flügelspielerinnen der Zugerinnen, am heutigen Tag nicht mehr so treffsicher waren und die herausgespielten Bälle in der ersten Halbzeit nicht versenkten. Die Gäste aus Nottwil nutzten denn ihrerseits die Fehler der Zugerinnen und gingen in der 19. Minute mit 6 Toren in Führung. Das daraus folgende Team Time-Out auf Seiten der Zugerinnen hatte kurze Zeit Wirkung und Zug verkürzte wieder auf 4 Tore. Im Anschluss verhedderte sich Zug vermehrt in der 5-1 Abwehr der Nottwilerinnen, was den Gästen zu weiteren einfachen Toren verhalf. So führte Nottwil zwei Minuten vor Schluss mit 8 Toren (9:17). Zug konnte daraufhin vor der Pause durch einen 7m auf 7 Tore verkürzen, was in der Endabrechnung 3 Tore Rückstand ergab.

Für die zweite Halbzeit war klar: Es müssen auf Seiten der Zugerinnen wieder mehr Emotionen gezeigt werden, mehr Mut im Angriff und in der Deckung wollten die Zugerinnen durch eine aggressive 5-1 Abwehr das Angriffsspiel der Nottwilerinnen stören. Dies gelang den Zugerinnen wunschgemäss und sie konnten in der 35. Minute auf 4 Tore verkürzen. Nottwil konnte zwar im Anschluss nochmals auf 7 Tore davonziehen, die Zugerinnen ihrerseits liessen sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Weiterhin kämpften sie in der Abwehr, zeigten Emotionen und gingen im Angriff endlich in die offenen Räume der Nottwiler Abwehr. So erzielte das Heimteam in der 49. Minute das 21:24 und lag in der Endabrechnung wieder 1 Tor in Front. Nach dem Team Time-Out der Nottwilerinnen in der 53. Minute war den Zugerinnen klar: Wer jetzt mehr kämpft, mehr Emotionen zeigt und die letzten Energiereserven aufbringen kann ist im Vorteil. Drei Minuten später konnte das Heimteam auf 24:26 verkürzen. Beim Stand von 25:27 und 100 Sekunden vor Schluss legten die Zugerinnen ihrerseits ihr letztes Team Time-Out und konnten im Anschluss auf 26:27 verkürzen und 10 Sekunden vor Schluss sogar ausgleichen. Nottwil erzielte zwar 2 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer. Dies änderte allerdings nichts daran, dass in der Endabrechnung die Zugerinnen die Hände und Fäuste in die Höhe schnellen durften und den letzten noch verbliebenen CH-Meistertitel im Schweizer Frauen- und Juniorinnenhandball ebenfalls noch nach Zug holten.

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Zug holt also auch den Titel bei den U18 Juniorinnen und sichert sich somit sämtliche Schweizermeistertitel im Frauenhandball, dazu kommt noch ein Cup Sieg der SPL1 was in der Endabrechnung eine Handvoll Titel in einer Saison ergibt. Eine Wahnsinns Saison für die ganze LK Zug Familie.

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